Bibliotheksgeschichten – Bibliotheca https://www.bibliotheca.com/de/ Bibliotheca Mon, 28 Apr 2025 21:25:09 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 https://www.bibliotheca.com/wp-content/uploads/cropped-G-LBLO1017_2017_bibliotheca_long-term_logo_logomark_only_512px-32x32.png Bibliotheksgeschichten – Bibliotheca https://www.bibliotheca.com/de/ 32 32 Bibliothek der Hochschule Ansbach https://www.bibliotheca.com/de/bibliothek-der-hochschule-ansbach/ Thu, 16 Sep 2021 14:17:46 +0000 https://bibliodev.local/bibliothek-der-hochschule-ansbach/

Erfahren Sie, wie flexAMH den vielbeschäftigten Studenten und Mitarbeitern Zeit erspart.

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Die Herausforderung

Die Bibliothek der Hochschule Ansbach wollte einen reibungslosen Ablauf während der personalfreien Zeiten und eine einfache Rückgabe für die vielbeschäftigte Studenten gewährleisten.

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Die Lösung

Die Bibliothek installierte ein neues, vollständig modulares, automatisiertes Materialflusssystem mit 5 Behältern, das je nach Bedarf erweitert werden kann.

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Das Ergebnis

Mit dem schnelleren und leistungsfähigeren flexAMH werden die Warteschlangen für die Rückgabe von Artikeln verkürzt, die Artikel kommen schneller wieder in die Regale, und das Personal wird entlastet.

Pionier der Bibliotheks-Innovation, Partnerschaft mit Bibliotheca für die Rückgabe und SortierungVeröffentlicht: 

Im März 2017 wurde eine hochmoderne Rückgabe- i und Sortieranlage an der Bibliothek der Hochschule Ansbach in Bayern, Deutschland, installiert. Das brandneue flexAMH™ System wurde erst wenige Wochen zuvor von Bibliotheca eingeführt, und dies war die erste weltweite Installation.

„Als Bibliothek einer jungen, aufstrebenden Hochschule wollen wir unseren Nutzern die modernste und aktuellste Technik und Dienstleistungen anbieten“, erklärt Bibliotheksleiter Jens Renner. Es war nicht das erste Mal, dass die Ansbacher Bibliothek eine Vorreiterrolle beim Einsatz innovativer Technologien einnimmt. Vor sieben Jahren war sie eine der ersten wissenschaftlichen Bibliotheken, die RFID und ein automatisiertes Rückgabesystem eingeführt hat. „Unsere Nutzer waren von Anfang an begeistert. Wir sind stolz darauf, mit dem Rückgabe- und Sortiersystem der neuesten Generation den neuen Standard in der Bibliotheksbranche zu setzen.“ Ein Schlüsselfaktor für die Einführung von RFID war der Wunsch, die Öffnungszeiten zu erweitern, um den Interessen der Studenten besser gerecht zu werden. Da das begrenzte Budget keine Aufstockung des Personals zuließ, war AMH die ideale Lösung für die Einführung erweiterter, personalfreier Bibliotheksöffnungszeiten. Neben anderen Schlüsselfaktoren macht ein zuverlässiges und benutzerfreundliches Rückgabe- und Sortiersystem dies möglich.

Vorteile des neuen flexAMH™-Systems. 

Das neu installierte System bietet dank der erweiterten Funktionalitäten zahlreiche Vorteile. Es arbeitet viel schneller und ist leistungsfähiger als das Vorgängermodell. Das spart den Benutzern Zeit und hilft, Warteschlangen zu vermeiden. Die Benutzer können Materialien ohne Authentifizierung ihres Bibliotheksausweises zurückgeben, was für beschäftigte Studenten wichtig ist, die schnell und einfach Medien zurückgeben möchte. Der Benutzer kann auch direkt am Rückgabe-Touchscreen auf sein Bibliothekskonto zugreifen, falls er weitere Details benötigt.

„Durch die Erweiterung der Sortierplätze auf fünf Behälter, konnten wir den Sortierprozess beschleunigen und vereinfachen. Das spart Zeit, die wir besser für andere Aktivitäten nutzen können.“ – Jens Renner, Bibliotheksdirektor 

Für das Bibliothekspersonal ergaben sich erhebliche Vorteile. „Durch die Erweiterung der Sortierplätze auf fünf Behälter konnten wir den Sortierprozess beschleunigen und vereinfachen. Das spart Zeit, die wir besser für andere Tätigkeiten nutzen können“, erklärt Renner. Die Verwendung von Behältern mit einem gefederten Boden bietet auch eine ergonomischere Lösung für die Handhabung der zurückgegebenen Medien, da die Medien nahe der Oberseite des Behälters bleiben und die Mitarbeiter sich nicht bücken oder ausstrecken müssen. Außerdem sind alle relevanten Komponenten im Falle einer routinemäßigen Wartung mühelos zu erreichen.

Das System kann mit der Bibliothek mitwachsen. Da es sich bei dem neuen flexAMH um ein modulares System handelt, kann die Bibliothek erweitert werden, um den sich ändernden Anforderungen gerecht zu werden. Im Falle, dass die Bibliothek wächst, können Sortierbehälter mit kundenspezifischen Konfigurationen hinzugefügt werden, die etwa das Bewegen um Ecken oder zwischen verschiedenen Etagen miteinschließen. Es können zudem zusätzliche Rückgabepunkte hinzugefügt werden. Der flex bulkSeparator™ kann zurückgegebene Medien automatisch auf dem Förderband voneinander trennen, so dass mehrere Medien auf einmal zurückgegeben und problemlos eingecheckt werden können.

Ergebnis

Die Bibliothek der Hochschule Ansbach ist 80 Stunden in der Woche geöffnet und wird von 10 Bibliothekarinnen und Bibliothekaren betreut. Um die Verfügbarkeit der Bibliotheksressourcen und den Zugang zu den Beständen und Räumlichkeiten zu gewährleisten, ist die Bibliothek fast 40 Stunden pro Woche ohne Personal geöffnet. Durch diese erweiterten Öffnungszeiten kann die Bibliothek an Werktagen sogar bis Mitternacht geöffnet bleiben. Dadurch können die Studierenden, zu den Zeiten, die für sie am günstigsten sind, Medien aus dem gesamten Bestand ausleihen und zurückgeben. „Die neue Rückgabe- und Sortieranalge ist sehr schnell und einfach zu bedienen. Sowohl die Studenten als auch die Mitarbeiter schätzen die neuen Funktionen“, sagt Renner.

„ Die Anlage ist zweifelsohne ein integraler Bestandteil unseres RFID-Systems, um Arbeitsabläufe effizient zu gestalten, das Personal zu entlasten und nicht zuletzt, um auch weiterhin einen reibungslosen Ablauf unserer personalfreien Zeiten zu gewährleisten.“

„Als Bibliothek einer jungen, florierenden Hochschule wollen wir unseren Nutzern die modernste und fortschrittlichste Technik und Dienstleistung anbieten.“
Jens Renner, Bibliotheksleiter

Über die Bibliothek der Hochschule Ansbach: Die Bibliothek der Hochschule Ansbach wurde im Jahr 1996 eröffnet. Als zentrale Einrichtung der staatlichen Hochschule für angewandte Wissenschaften dient die Bibliothek der Hochschule Ansbach als zentrale Quelle für Literatur und Forschungsmaterialien im Wissenschaftsbetrieb. Darüber hinaus steht die Bibliothek auch den Bürgern der Stadt Ansbach zur Verfügung. Mehr als 60.000 gedruckte und audiovisuelle Medien und über 70.000 E-Books stehen an diesem Standort zur Verfügung, wobei ein deutschlandweites Bibliotheksnetzwerk den Zugang zu weit mehr Medien ermöglicht. Jährlich verzeichnet die Bibliothek über 140.000 Besucher und fast 52.000 Ausleihen. Im Jahr 2010 belegte die Bibliothek der Hochschule Ansbach den zweiten Platz im BIX-Bibliotheksindex. In den Jahren 2012, 2014 und 2016 wurde die Bibliothek vom Bayerischen Ministerium für Bildung und Kultur in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit dem Qualitätssiegel „Bibliotheken – Partner der Schulen“ ausgezeichnet.

Vorteile der neuen flexAMH™ Anlage: Das neue System bietet dank der erweiterten Funktionalitäten zahlreiche Vorteile. Es arbeitet viel schneller und ist leistungsfähiger als das Vorgängermodell. Das spart den Nutzern Zeit und hilft, Warteschlangen zu vermeiden. Die Benutzer können Materialien ohne Authentifizierung ihres Bibliotheksausweises zurückgeben, was für beschäftigte Studenten wichtig ist, die schnell und einfach Medien zurückgeben möchten. Der Benutzer kann auch direkt am Rückgabe-Touchscreen auf sein Bibliothekskonto zugreifen, falls er weitere Details abrufen möchte.

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Stadtbibliothek Chur https://www.bibliotheca.com/de/stadtbibliothek-chur/ Wed, 31 Mar 2021 18:27:34 +0000 https://bibliodev.local/?p=21987

Die neue Stadtbibliothek Chur öffnet mit open+ 100 Stunden in der Woche

Stadtbibliothek Chur logo

Die neue Stadtbibliothek Chur öffnet mit open+ 100 Stunden in der Woche

Die Neueröffnung der Stadtbibliothek Chur im ehemaligen Postgebäude, einem denkmalgeschützten Prachtbau im Stadtzentrum, ist ein gelungenes Beispiel für die Vereinbarkeit von modernster Technik, zeitgemäßem Wohlfühlambiente und historischer Bausubstanz. Herausragend ist der Einsatz von bibliothecas open+ Lösung, mit der Chur seine wöchentlichen Öffnungsstunden von 50 auf 100 erweitert hat. An sieben Tagen in der Woche von sechs bis 22 Uhr ist die Stadtbibliothek nun geöffnet. Als erste Bibliothek der Schweiz verwandelt sie sich frühmorgens, abends und sonntags in eine Open Library. Die Kernzeiten von 10-19 Uhr wochentags sowie samstags bis 16 Uhr sind mit Personal besetzt.

Neue Zielgruppen

Bibliotheksleiterin Julia Wäger bringt den Erfolg des Open Library Modells auf den Punkt:

„In unserem Alltag sind wir es gewohnt, Angebote genau dann zu nutzen, wenn wir Zeit und Lust dazu haben. Es ist eine große Chance für Bibliotheken, wenn sie sich der veränderten Lebensbedingungen der Gesellschaft bewusst sind und diese in ihr Konzept integrieren. Mit der erweiterten Öffnung sind wir für ganz neue Zielgruppen attraktiv geworden und haben seit der Neueröffnung viele neue Kund*innen gewonnen.“

Ein Vergleich der Besucherzahlen von November 2018 bis Januar 2019 – explizit auf die open+ Zeiten beschränkt – nennt klare Favoriten: Monatlich werden über 600 Logins erfasst. Tendenz steigend. Da einige der Besucher zu zweit oder gleich mehrköpfige Familien kommen, sind die tatsächlichen Eintritte sogar entsprechend höher. Am Sonntag, durchgehend ohne Personal geöffnet, ist die Besucherfrequenz im Vergleich zu den anderen Tagen am höchsten. Die Besuche am Samstag haben über die vergangenen Monate leicht zugenommen und nähern sich den Sonntagswerten. Unter der Woche haben sich die frühen und späten Randzeiten als die beliebtesten Eintrittszeiten herauskristallisiert. Die Stunden von 9-10 Uhr und 19-20 Uhr sind die absoluten Spitzenreiter.

Die zentrale Lage der Bibliothek und der großzügige Raum des Neurenaissance-Baus mit attraktiven, hohen Fenstern sind zweifellos ein Gewinn. „Nicht nur nachts wirken unsere großflächigen, hell erleuchteten Fenster einladend auf die Passanten.“ Julia Wäger ist froh, dass das Bibliothekspublikum dem Raum an sich und dem gesamten Inventar in jeder Hinsicht Respekt zollt:

„Während der Open Library Stunden wurde bislang nichts beschädigt oder gestohlen. Sicher trägt die offene Raumstruktur und die bewusste Innenraumgestaltung zur hohen Wertschätzung bei. Unsere Besucher fühlen sich wohl und damit sicher.“

Das Bewusstsein, das lediglich Bibliothekskunden mit dem Login am Entry Panel Zutritt zu den personalfreien Stunden erhalten, schafft zusätzlich ein sicheres Gefühl.

Hohe Akzeptanz der neuen Technik

Auch die Bibliotheksausstattung ist mit RFID technologisch auf dem neuesten Stand. Zwei freistehende selfChecks 1000 mit Bezahloptionen, ein in eigenes Mobiliar integrierter Selbstverbucher, RFID-Gates am Eingang und eine flexAMH Rückgabeanlage plus Fünf-Wege-Sortierung sorgen für eine reibungslose Selbstbedienung und effiziente Abläufe. Viele Benutzer schätzen es sehr, ihre Medien einfach auf dem Weg zum Einkaufen noch schnell in den Rückgabeschacht werfen zu können.

„Die Selbstverbuchung ist äußerst komfortabel und wird von Groß und Klein gern genutzt,“ kommentiert Julia Wäger. Die Bibliothekarin freut sich, als sie einen Senior beobachtet, der seiner Begleitung geschickt erklärt, wie Bücher eigenhändig ausgeliehen und zurückgegeben werden können. „Es ist schön, dass die Bibliothek von allen Generationen besucht wird,“ sagte die Bibliotheksleiterin. „Die Bibliothek als Ort, als Treffpunkt an so einem Ort in Chur, hat eine große Bedeutung.“

Ein Dritter Ort in bester Stadtlage

Nachts kommen Studierende, da sie sich in der Bibliotheksumgebung besser konzentrieren können. Berufstätige überbrücken in der Bibliothek freie Zeit zwischen Job und Sport. Familien nutzen das Angebot am Wochenende. Die neue Bibliothek versteht sich als moderner Dritter Ort. Die Architekten des Büros Maurusfrei haben dem Innenraum eine schlichte, moderne Ästhetik verliehen. Zwanzig Prozent der Gesamtfläche sind als Aufenthaltsfläche vorgesehen. Entstanden sind heimelige Nischen zum Lernen, gemütliche Sofalandschaften zum Chillen, bequeme Sessel an der hellen Fensterfront für die Zeitungsleser. Die Bücherregale sind auf Rädern, um den Raum flexibel für Veranstaltungen nutzen zu können. Das vielfältige Medienangebot findet auf fast 1.000 Quadratmetern ausreichend Platz. Knapp 60.000 Bücher, DVDs, Hörbücher, CDs und Spiele stehen rund 45.000 Bürgern aus Chur und den umliegenden Gemeinden zur Verfügung.

Als das ursprüngliche Postgebäude mit der schönen Sgraffito-Fassade im Jahr 2016 frei wurde, war es der Stadtregierung ein großes Anliegen, das repräsentative Gebäude von 1904 mit einer Institution zu belegen, die sinnvoll und relevant für die ganze Gemeinde ist. So fiel der Blick sehr schnell auf die öffentliche Bibliothek. Mit dem Umzug wurden die beiden früheren Bibliotheksstandorte Aspermont und Arcas, die Ludothek sowie die interkulturelle Bibliothek Vossa Lingua am prominenten Standort zusammengelegt. „Der Umzug in die Grabenstraße entsprach einer klaren Aufwertung der Bibliothek, die sich nun in bester Lage mitten im Stadtzentrum befindet,“ schildert Julia Wäger die damalige Planungsphase. Ein Planungsteam aus Mitarbeitern der Stadt und der Bibliothek entwickelten gemeinsam mit dem Soziologen Meinhard Motzko ein überzeugendes Konzept, das von Anfang an eine Open Library vorsah. Laut Motzko fungieren Bibliotheken als gesellschaftliche Problemlöser; vor allem die zukunftsweisende Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen hat er bei seinen Konzepten im Blick.

In Anlehnung an die ursprüngliche Nutzung wurde eine kleine Posttheke in die Bibliothek integriert. So lernen die Postkunden unweigerlich auch die Bibliothek kennen. Ein geplantes Café unter demselben Dach ergänzt das Angebot fortschrittlich und bedarfsorientiert.

Die Zukunft

Die Erwartungen unserer Internet-fokussierten Informationsgesellschaft wandeln sich. Das Nine-to-Five-Modell ist schon lange nicht mehr zeitgemäß. Vielmehr gehört ein 24/7-Service in vielen Lebensbereichen nahezu zum Alltag. Auch wenn die Stadtbibliothek Chur eine Öffnung rund-um-die-Uhr noch nicht praktiziert, ganz ausschließen tut sie es nicht. Julia Wäger dazu: „Wir werden beobachten, wie sich das Interesse unserer Kund*innen zukünftig entwickelt. Falls sich abzeichnet, dass Bedarf an einer zunehmend längeren Öffnung, beispielsweise bis Mitternacht, besteht, wäre es ohne zusätzlichen Aufwand ganz einfach möglich aufzustocken. Die notwendige Technik bietet die erforderliche Flexibilität und alle anderen Vorkehrungen sind ja bereits getroffen.“

Fotos © Christoph Zindel. Stadtbibliothek Chur. Bundesamt für Bauten und Logistik, Bern, Bauten Inland III (von Laura Schuppli) 1905. Video © TV Südostschweiz. Beitrag vom 26.03.2019

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Bibliothek der Hochschule Mainz https://www.bibliotheca.com/de/bibliothek-der-hochschule-mainz/ Mon, 22 Mar 2021 12:56:03 +0000 https://bibliodev.local/bibliothek-der-hochschule-mainz/

58 Prozent mehr Besucher*innen in der Hochschulbibliothek Mainz als OpenLibrary. Erste akademische Bibliothek in Deutschland erweitert Öffnungszeiten mit open+.

Hochschule Mainz library logo

58 Prozent mehr Besucher*innen in der Hochschulbibliothek Mainz dank open+

Die Bibliothek der Hochschule Mainz hat seit Oktober 2019 ihre Öffnungszeiten durchschnittlich um 33 Stunden erweitert. Sie ist die erste wissenschaftliche Bibliothek in Deutschland, die zusätzlich als Open Library personalunabhängig öffnet und im Schnitt 56 Prozent der Öffnungsstunden komplett automatisiert. Die Resonanz und Akzeptanz der open+ Lösung sind überwältigend.

Vergleicht man die Besuchszahlen der Monate November/Dezember von 2018 mit 2019 wird eine Steigerung um 58 Prozent ersichtlich. Allein während der open+ Zeiten zählt die Bibliothek innerhalb der ersten vier Monate knapp 3.000 Eintritte. Konkret wurde während des Semesterbetriebs von 51 auf 78 Öffnungsstunden aufgestockt. 43 Prozent der Öffnungszeiten sind mit open+ abgedeckt. Das open+ System lässt der Bibliothek bei der Einteilung der Öffnungszeiten dabei gänzlich freie Hand und bietet maximale Flexibilität: Während der semesterfreien Zeit im September und Frühjahr öffnet das Haus 64 Stunden, davon 39,5 im Open Library Betrieb. Ursprünglich war die Bibliothek während dieser Monate nur 26 Stunden geöffnet; man kann somit von einem Ausbau der Öffnungszeiten von 146 Prozent sprechen. In den Sommermonaten Juli und August erweitert die Bibliothek ihre Öffnungszeiten nun von 20 auf 55 Wochenstunden; 35 davon mit open+. Das entspricht einer Steigerung von 175 Prozent.

Faszinierend ist, dass sich die Studierenden in „ihrer“ Open Library anders benehmen als früher. Bibliotheksleiterin Ivana Oruc kommentiert:

Die Bibliothekarin erklärt sich dieses mit der neu gewonnenen Freiheit und Unabhängigkeit hinsichtlich Öffnungszeiten. „Das Tolle ist zudem: Wir sind ständig voll besetzt!“, freut sich Ivana Oruc. Aufgrund der großen Fenster ist von außen gut sichtbar, dass die Bibliothek auch zu ungewöhnlichen Zeiten geöffnet ist und dabei intensiv genutzt wird.

Die Studierenden der Hochschule Mainz wünschten sich seit Jahren immer wieder von Neuem längere Öffnungszeiten. Das Budget bot allerdings keine Möglichkeit Personal aufzustocken oder einen Wachdienst zu engagieren. Mit Hilfskräften hatte die Bibliothek versucht einen Ausgleich zu schaffen, doch langfristig war das keine Lösung. „So konnten wir zwar werktags wenigstens bis 18 Uhr und dienstags sogar bis 21 Uhr öffnen, aber das war einfach nicht lang genug!“, schildert Ivana Oruc die Situation.

„Als wir im Sommer 2018 mit bibliotheca von Barcodes und EM-Technologie auf RFID umstellten, brachte Marco Sauer, Projektmanager bei bibliotheca, open+ ins Spiel und somit den Stein ins Rollen. Ich war sofort begeistert, denn auch die Kosten waren überschaubar“, berichtet Ivana Oruc.

Technische Hürden hinsichtlich Brandschutz und Haustechnik waren zwar nicht ganz so schnell genommen wie erhofft, aber aus heutiger Sicht ein letztlich gut zu bewältigender Organisationspunkt.

Nutzer*innen sind begeistert

„Am Eröffnungstag wurden wir regelrecht überrannt. Die Studierenden strömten ab sieben Uhr ins Haus. Einwilligungserklärungen bezüglich der Videoaufnahmen während der open+ Zeiten waren kein Thema und wurden gern ausgefüllt,“ erzählt Oruc. RFID-Gates und ein selfCheck 1000 komplettieren neben open+ die technische Infrastruktur und ermöglichen den Studierenden zudem die lang ersehnte Selbstbedienung.

freut sich Ivana Oruc, die Leiterin der Hochschulbibliothek, und ergänzt: „open+ bietet eine Fülle von Vorteilen, auch aus ökonomischer Sicht – vorausgesetzt, die Nutzer*innen verstehen, dass ihr richtiges Verhalten ausschlaggebend für die weitere Erhaltung des Systems ist, denn nur mit Fairplay kann es funktionieren.“ Die Studentin eines berufsintegrierenden Master-Studiengangs kommentiert:

Und ein Kommilitone betont: “Am besten finde ich, dass wir jetzt auch morgens vor der Vorlesung Bücher ausleihen können.”

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Zentralbibliothek Frankfurt https://www.bibliotheca.com/de/zentralbibliothek-frankfurt/ Mon, 15 Mar 2021 19:46:10 +0000 http://bibliotheca.wpengine.com/zentralbibliothek-frankfurt/

Sortierung von Bibliotheksmedien über mehrere Etagen hinweg mit den flex transportationSystems.

Logo der Frankfurter Bibliothek
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Die Herausforderung

Das AMH-System (automatisches Materialhandling) mit 4 Behältern in der Zentralbibliothek Frankfurt konnte nicht mehr mit den Anforderungen und dem Wachstum der Einrichtung Schritt halten, weshalb die Bibliothek darüber nachdachte, eine grße Sortieranlage zu installieren. Das Hauptgeschoss bot jedoch nicht genügend Platz dafür.

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Die Lösung

Die Bibliothek entschied sich schließlich für eine individuelle Rückgabe- und Sortierlösung. Sie besteht aus einer Hauptsortiereinheit im Erdgeschoss für die reservierten Medien und einem Förderband und Aufzug, der alle anderen Materialien in den geräumigen Kellerraum transportiert, wo sie in 16 Behälter sortiert werden.

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Das Ergebnis

Durch das neue System konnte die Bibliothek so viele Arbeitsstunden einsparen, dass sie ihre Öffnungszeiten verlängern konnte. Und sie hat eine spannende Attraktion für ihre Besucher dazugewonnen: Durch Glasfenster können sie die Sortieranlage in Aktion beobachten.

Zentralbibliothek Frankfurt optimierte Abläufe mit zentraler Sortierung

Frankfurt ist eine der größten Städte Deutschlands, die schon seit Jahren sehr schnell wächst. Die Stadtbücherei ist zweifelsohne ein Dritter Ort für Ihre Benutzer. Mit über 1,5 Millionen Besuchern pro Jahr gehört sie zu den beliebtesten Einrichtungen der Stadt. Sie hat 18 Zweigstellen und zwei Bücherbusse. Ihr Bestand umfasst 600.000 physische Medien und 170.000 elektronische Titel. Dazu gehört alles von Büchern, CDs/DVDs, Zeitschriften und elektronischen Medien bis hin zu Spielen und Notenblättern. Letztes Jahr wurden über 2,5 Millionen physische Titel ausgeliehen und der Bestand wächst jedes Jahr um mehr als 50.000 Medien.

Insgesamt umfasst der Bestand der Zentralbibliothek und der Musikbibliothek in der Hasengasse 186.000 Medien. Die Bibliotheken wurden 2017 mehr als 515.000 Mal besucht. Seit ihrem Umzug in die Hasengasse im Jahr 2007 ist die Zentralbibliothek ein unverzichtbarer kultureller Treffpunkt sowie ein großzügig gestalteter Lern- und Veranstaltungsort für die Menschen der Stadt. Vor dem Einzug wurde das Gebäude der ehemaligen Zentralbank komplett saniert und modernisiert. Getreu dem Motto „Wir öffnen Räume und Horizonte“ entstand ein frisches, helles und modernes Raumkonzept, das als „Oase in der Hektik des Alltags und als Ort für Begegnung und Dialog“ dient. Im Zuge der Sanierung wurde auch die Bibliothekstechnologie modernisiert und der Bestand auf RFID umgestellt.

Moderne Rückgabe und Sortierung

Im August 2017 installierte die Zentralbibliothek eine neue, komplexe Anlage für die Rückgabe, den Transport und die Sortierung von Medien. Sie besteht aus zwei Rückgabestellen mit 2-Wege-Sortierung im Erdgeschoss und einer Sortieranlage mit 16 Behältern im Untergeschoss. Die beiden Etagen sind mit einem Aufzug verbunden. Eine der Rückgabestationen befindet sich im Foyer, die durch die elektronischer Zugangskontrolle unabhängig von den Öffnungszeiten von 6 Uhr morgens bis Mitternacht zugänglich ist. Die andere Station befindet sich im Inneren der Bibliothek.

„Die Installation eines größeren Rückgabesystems war ein wichtiger Schritt hin zu einem besseren Service für unsere Benutzer“, erzählt Dr. Sabine Homilius, Leiterin der Stadtbücherei Frankfurt.

Die RFID-Rückgabe war nichts Neues für die Zentralbibliothek, da sie bereits 2009 außen eine Rückgabestation mit einem automatischen Materialhandlingsystem mit 4 Behältern installiert hatte. Über die Jahre nahm die Nachfrage jedoch stetig zu und übertraf schließlich die Kapazitäten des ursprünglichen Systems. Am Ende war der Zeitaufwand für die Entleerung der sich schnell füllenden Behälter genauso groß wie die Zeitersparnis durch die Sortieranlage. Die Benutzer können nämlich auch Medien von den Stadtteilbibliotheken zurückgeben und nutzen diese Möglichkeit sehr gerne.

„Ursprünglich fiel die Entscheidung für das neue System, weil das alte regelmäßig an seine Kapazitätsgrenzen stieß. Wir mussten auf die steigende Nutzung reagieren und eine geeignete Lösung finden“, erinnert sich Dr. Sabine Homilius.

Horizontale und vertikale Beförderung in einem System

Bei der Planung wurde schnell klar, dass die große Menge der Materialien eine Anlage erforderte, die unmöglich in den Eingangsbereich im Erdgeschoss passen würde. Gemeinsam mit den Architekten und den Projektmanagern von Bibliotheca plante die Bibliothek daher bauliche Veränderungen und eine zweigeschossige Anlage. Dadurch gewann sie viel Platz im Eingangsbereich: Ein Aufzug transportiert die Medien jetzt vom Erdgeschoss in einen viel größeren Sortierraum im Keller.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Erstens findet der Großteil der aufwändigen Sortierarbeit im Keller statt, sodass im Eingangsbereich jetzt mehr Platz für andere Nutzungszwecke verfügbar ist. Zweitens sind die Räume im Untergeschoss so groß, dass ein System installiert werden konnte, das mit den Anforderungen der Bibliothek mitwachsen kann. Durch sein modulares Design kann es in Zukunft nach Belieben ohne viel Aufwand erweitert werden.

Ein weiteres Problem war der Umstand, dass das Foyer niedriger als der Hauptteil des Gebäudes liegt. Dadurch muss auf einer Strecke von gerade einmal 1,4 Metern ein Höhenunterschied von fast einem halben Meter überwunden werden. Die Materialen werden daher zunächst mit einem speziellen Förderband zur zentralen Rückgabe im Erdgeschoss transportiert. Hier werden die reservierten Medien direkt in einen Behälter sortiert und alle anderen Materialien werden in den Aufzug geschoben und zum Förderband im Untergeschoss transportiert, wo sie in einen von 16 Behältern einsortiert werden. Hier haben die Mitarbeitenden zudem die Möglichkeit, Medien manuell zurückzugeben.

Bei der Renovierung des Untergeschosses wurden vor allem nicht tragende Wände und Türen versetzt, um so viel Platz wie möglich zu gewinnen. Im Erdgeschoss entstand eine kleine Öffnung für den Aufzug. Damit die Benutzer das Foyer auch außerhalb der Öffnungszeiten betreten können, installierte die Bibliothek ein elektronisches Zugangsmodul, das den Bibliotheksausweis der Benutzer scannt.

Großartige Leistung

Wenn beide automatischen Rückgabestationen genutzt werden, kann das Transportsystem 820 Medien pro Stunde bearbeiten und sortieren. Aktuell bearbeitet es in der Woche rund 1.200 Rückgaben pro Tag. Die Programme der Bibliothek ziehen zahlreiche Besucher an, die dann auch gleich alte Medien zurückgeben und neue ausleihen. Das neue System ist nicht nur groß genug für die aktuellen Abläufe, sondern hat auch noch freie Kapazitäten für zukünftige Anforderungen. Die Rückgabe ist jetzt sogar an Feiertagen problemlos möglich, ohne dass an diesen Tagen die Behälter geleert werden müssen.

Fazit

Im Jahr 2017 stieg die Besucherzahl der Zentralbibliothek um mehr als 3 %. Jedes Jahr finden hier mehrere hundert Weiterbildungskurse, Lesungen, Vorträge und Diskussionen statt. Sie sind sehr beliebt und sprechen ein breites Spektrum an Besuchern an. Durch diese stetig hohe Zahl an Besuchern ist es extrem wichtig, dass das Rückgabesystem problemlos funktioniert und einfach zu bedienen ist. Die Zentralbibliothek nimmt unabhängig von ihren Öffnungszeiten 18 Stunden am Tag Medien von allen Zweigstellen der Stadtbücherei Frankfurt an.

Die Erweiterung der Anlage war eine wichtige Maßnahme, um die Dienstleistungen für die Benutzer immer weiter zu verbessern. Durch ihr intelligentes Design nimmt sie nur wenig Platz ein und liefert dennoch eine großartige Leistung, die die Abläufe in der Bibliothek erheblich verbessert.

„Die Erweiterung war auch eine wichtige strategische Entscheidung für unsere Mitarbeitenden. Die Anlage vereinfacht viele Routineaufgaben wie das Einräumen von Medien, sodass sie jetzt mehr Zeit für die Betreuung unserer Besucher und für Initiativen wie unsere Digitale Stunde haben. Die neue Anlage spart uns so viele Arbeitsstunden, dass wir sogar die Öffnungszeiten der Zentralbibliothek verlängern konnten“, freut sich Dr. Sabine Homilius.

Auf beiden Etagen geben große Glasfenster den Blick auf die Sortieranlage frei. Die Besucher sind immer wieder davon fasziniert, wie ihre Medien nach der Rückgabe befördert werden, wie der Aufzug sie auf und absteigen lässt und wie sie auf dem langen Förderband wie von Zauberhand in scheinbar beliebige Behälter fallen.

Sabine Homilius erzählt: „Der Blick auf die Anlage ist ein wahrer Besuchermagnet. Wir können anderen Bibliotheken nur empfehlen, es uns gleichzutun.“

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Öffentliche Bibliothek Bree https://www.bibliotheca.com/de/oeffentliche-bibliothek-bree/ Mon, 15 Mar 2021 19:46:04 +0000 http://bibliotheca.wpengine.com/oeffentliche-bibliothek-bree/
Logo der Stadtbibliothek Bree
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Die Herausforderung

Die Benutzer der öffentlichen Bibliothek in Bree wünschten sich längere Öffnungszeiten, aber das Budget der Bibliothek reichte nur für drei weitere Arbeitsstunden.

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Die Lösung

Die Bibliothek installierte open+ access und bietet nun zusätzlich morgens, abends und vor allem am Wochenende unbesetzte Öffnungszeiten an.

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Das Ergebnis

Die öffentliche Bibliothek Bree konnte ihre Öffnungszeiten um 180 % verlängern, ohne ihr Budget auszureizen. Die Bibliothek ist jetzt jede Woche zusätzlich 54 Stunden geöffnet und die Benutzer sind begeistert.

Erste open+ Bibliothek in Belgien verlängert Öffnungszeiten um 180 Prozent

Die öffentliche Bibliothek Bree führt als erste Bibliothek in Belgien open+ von Bibliotheca ein – und das mit großem Erfolg. Die Benutzer wünschten sich schon seit geraumer Zeit längere Öffnungszeiten, insbesondere an den Wochenenden. Als die Entscheidungsträger der Stadt von den Erfolgen anderer europäischer Bibliotheken mit open+ hörten, wollten sie die Lösung auch in Bree testen. Seit der Einführung hat die Stadtbibliothek Bree ihre Öffnungszeiten von 30 auf 84 Stunden pro Woche verlängert, eine Steigerung von 180 %.

Vor der Einführung arbeitete Annemie Arras, die Leiterin der Bibliothek Bree, zwei Monate lang mit einer Gruppe aus Benutzern zusammen, um zu überlegen, wie open+ den Menschen am besten nutzen könnte. Die Bibliothek konnte so eine Lösung finden, von der alle Beteiligten profitieren: Mittlerweile ist die Bibliothek nicht nur werktags von 10 bis 22 Uhr, sondern auch am Wochenende geöffnet. Die Begeisterung über das Projekt zog sogar die Aufmerksamkeit von Fernsehen, Radio und Presse auf sich und seither genießt die Stadtbibliothek Bree einen Ruf als Innovator für Bibliotheksdienstleistungen.

Motivation

Für die Stadtbibliothek Bree war es schon immer besonders wichtig, die Bedürfnisse ihrer Benutzer zu erfüllen. Vor der Einführung von open+ erlaubte es ihr Budget jedoch nur, für wenige Stunden in der Woche zu öffnen. Sie tat dennoch alles in Ihrer Macht Stehende, um diese Öffnungszeiten so gut wie möglich an die Bedürfnisse der Benutzer anzupassen. Unter der Woche öffnete sie von 11 bis 13 Uhr für die arbeitende Bevölkerung und nach der Mittagspause ab 15:30 Uhr für die Schulkinder. Und obwohl die Bibliothek freitags am Mittag und samstags um 15 Uhr schließen musste, schaffte sie es dennoch, insgesamt 30 Stunden pro Woche zu öffnen.

„Unsere Besucher baten ständig darum, die Bibliothek Samstag- und Sonntagnachmittag zu öffnen. Und wir waren fest entschlossen, diesen Wunsch irgendwie zu erfüllen“, erzählt Arras.

Das Budget der Bibliothek ließ nur die Erhöhung von 3,5 auf 4 Stellen zu. Und das reichte bei Weitem nicht aus, um den Bedarf zu decken. „Mit einer weiteren Halbtagsstelle hätten wir höchsten drei Stunden länger pro Woche öffnen können. Das war uns eindeutig zu wenig. Als Bibliotheca uns vom Erfolg der Offenen Bibliotheken in Deutschland und Skandinavien erzählte, war ich hellauf begeistert. Das erschien mir die perfekte Lösung. open+ bot dann auch ausreichend überzeugende Argumente, um die lokalen Entscheidungsträger ins Boot zu holen“, erzählt Arras.

„Bree ist ein brillanter open+-Vorreiter in Belgien. Annemie Arras und ihr Team haben in nur wenigen Monaten Erstaunliches geleistet. Dank der ausgezeichneten Kommunikation von Seiten der Bibliothek, ihrer Kreativität und dem unglaublichen Engagement vor Ort hat Bree open+ zur idealen Lösung für seine Stadtbibliothek gemacht. Um 180 Prozent längere Öffnungszeiten sind ein großartiger Erfolg. Wir sind sehr stolz darauf, die erste open+-Bibliothek in Belgien begleitet zu haben“, freut sich Wim Markus, Bibliothecas Vertriebsleiter für Mitteleuropa.

Die Herausforderung

„Die einzige Möglichkeit, die Öffnungszeiten zu verlängern, war die vollständige Automatisierung der Bibliothek,“, erinnert sich Arras. Dafür musste die gesamte Infrastruktur mit open+ integriert werden – die gesamte Bibliothekstechnik, die Beleuchtung, die Heizung, alle Besucher-PCs, die Alarmanlage und der Bezahlautomat. In der Praxis funktioniert das System heute so, dass der erste Besucher in den open+-Zeiten durch seine Anmeldung alle Systeme aktiviert, die dann um 22 Uhr wieder automatisch heruntergefahren werden. Damit die Benutzer alle Bibliotheksdienste auch alleine nutzen können, haben wir zudem zwei Selbstverbuchungsterminals und intelligente Regale installiert. 

Sechswöchige Testphase für kundenspezifische Anpassungen

Bree hatte eine ausgezeichnete Strategie, um sicherzustellen, dass open+ auch wirklich die Erwartungen der Menschen erfüllen würde. Arras fand knapp 50 Mitglieder, die sich bereiterklärten, Fragen zu beantworten und das System zu testen und zu bewerten. Diese Botschafter füllten jede Woche eine E-Mail-Umfrage aus, um der Bibliothek ihre Wünsche zu open+ mitzuteilen. Mit diesen Einblicken konnte die Bibliothek Regeln für die open+-Öffnungszeiten definieren und so sicherstellen, dass sich alle Benutzer sicher und gut aufgehoben fühlen. 

Das Team analysierte die wichtigsten Fragen für die Umsetzung genau: Welche Dienstleistungen wünschen sich die Besucher während der unbesetzten Öffnungszeiten? Welche Aktivitäten möchten sie gerne durchführen? Welche Öffnungszeiten sollen ergänzt, welche Verhaltens- und Zugangsregeln aufgestellt und vor allem welche Sicherheitsmaßnahmen sollen ergriffen werden? Wie sollen die Benutzer sich bei einem Notfall verhalten? Die Botschafter konnten die Bibliothek bereits vor der offiziellen Einführung im open+-Modus betreten, um praktische Erfahrung zu sammeln und den Mitarbeitenden Feedback zu geben.

Kommunikation & Eigenverantwortung

„Wir können nur durch direkte offene Kommunikation die Bedürfnisse unserer Besucher erfahren. Deshalb ist es uns sehr wichtig, dass sie unsere neue Lösung von Anfang an mitgestalten und sie unterstützen“, betont Arras. 

Die Regeln und Vorschriften enthalten ausdrücklich die Verantwortlichkeiten der Besucher. Bei einem Notfall müssen alle wissen, dass keine Mitarbeitenden anwesend sind und dass sie bei einem medizinischen Notfall selbstständig den lokalen Notruf wählen müssen. Während der open+-Zeiten können nur Besucher die Bibliothek betreten, die schon länger als drei Monate Mitglied und älter als 18 Jahre sind. Um Zutritt zu erhalten, müssen sie am Zugangsmodul ihren Bibliotheksausweis scannen und ihren Pin-Code eingeben. Sobald sich die Tür öffnet, müssen sie darauf achten, dass außer den eigenen Kindern niemand sonst die Bibliothek betritt.

Um einen Pin-Code für open+ zu erhalten, müssen die Mitglieder an einer einstündigen Informationsveranstaltung teilnehmen und die Regeln und Vorschriften unterschreiben. 

„Wie erwartet ist die Nachfrage nach diesen Veranstaltungen hoch. Derzeit führen wir ein bis zwei Präsentationen pro Woche durch, die mit ca. 50 Teilnehmern immer gut besucht sind“, erzählt Arras. Die Bibliothek nutzt auch ihre Website und ihre Facebook-Seite, um Informationen über ihre zusätzlichen Angebote zu veröffentlichen und alle ihre Zielgruppen zu erreichen.

Optimierung der Raumaufteilung

Gemeinsam mit open+ installierte die Bibliothek neun Überwachungskameras und zwei Lautsprecher. Während der Testphase wurde dann aber deutlich, dass sie eine klare, offene Raumaufteilung benötigte. Die Bibliothek strukturierte schwer einsehbare Bereiche neu, damit nichts im Verborgenen geschehen konnte. Die Rückgabestellen waren früher in der gesamten Bibliothek verteilt und befinden sich jetzt nebeneinander im Eingangsbereich. Außerdem hat die Bibliothek die Notausgänge deutlicher markiert. 

Bevor sich heute der erste Besucher im open+-Modus anmeldet, ist eine einladende, sanfte Beleuchtung aktiv. Danach schalten sich alle Lichter in der Bibliothek regulär ein. So kann jeder neue Besucher sofort sehen, dass sich bereits jemand in der Bibliothek befindet.

Die Gemeinde der Stadtbibliothek Bree hat 16.000 Einwohner, von denen 4.500 aktive Mitglieder sind. Drei Vollzeit- und eine Teilzeitkraft kümmern kümmern sich um die rund 55.000 Medien in dem 1,250 qm großen Räumen. „Es gehört zu unseren wichtigsten Aufgaben, auf dem neuesten Stand zu bleiben und mit unseren Bildungs- und Bibliotheksdienstleistungen die Erwartungen der heutigen digitalen Zeit zu erfüllen“, stellt Annemie Arras abschließend fest.

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Stadtbibliothek Hamburg https://www.bibliotheca.com/de/stadtbibliothek-hamburg/ Mon, 15 Mar 2021 19:46:02 +0000 http://bibliotheca.wpengine.com/stadtbibliothek-hamburg/

open+ kommt in 8 Stadtteilbibliotheken zum Einsatz und hat die Öffnungszeiten teilweise um 233 % verlängert

Logo der Bücherhallen Hamburg
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Die Herausforderung

Die Besucher der Hamburger Bücherhallen wünschten sich längere Öffnungszeiten – und bekamen sie.

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Die Lösung

Mit open+ von Bibliotheca führte Hamburg an verschiedenen Stadtteilbibliotheken schrittweise unbesetzte Öffnungszeiten ein.

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Das Ergebnis

Hamburg bietet nun an 8 seiner Stadtteilbibliotheken unbesetzte Öffnungszeiten an. Einige Zweigstellen sind bis zu 233 % länger geöffnet und die Benutzer sind begeistert.

Die Bücherhallen Hamburg setzen an immer mehr Zweigstellen open+ ein

Im Dezember 2014 wurden die Bücherhallen Hamburg zu ersten Bibliothek Deutschlands, die ihren Mitgliedern an einer Zweigstelle – der Stadtbibliothek Finkenwerder – unbesetzte und damit längere und flexiblere Öffnungszeiten anbietet. Die open+-Lösung kommt schon seit über einem Jahrzehnt in zahlreichen europäischen Ländern zum Einsatz. Viele von ihnen sind bis zu 25 % der Zeit unbesetzt. Carolin Rohrßen, die Leiterin der Organisations- und IT-Abteilung der Bücherhallen Hamburg, hatte diese Entwicklung genau verfolgt und sah den Erfolgt von open+ in anderen Ländern als Vorbild für Deutschland.

„Wir führten 2014 als erste Bibliothek Deutschlands open+ ein. Seither ist diese innovative Lösung ein toller Zusatzservice für den Stadtteil, der von unseren Benutzern sehr gut angenommen wird“, erzählt sie. 

Angesichts des Erfolgs der Stadtteilbibliothek in Finkenwerder beschlossen die Bücherhallen Hamburg, auch anderen Zweigstellen mit open+ auszustatten.

Ein schon lang ersehnter Service

Die Bücherhallen Hamburg begrüßen jährlich 4,8 Millionen Besucher. Damit sind sie die beliebteste Kultureinrichtung der Hansestadt und das größte kommunale Bibliothekssystem Deutschlands. Jährlich werden mehr als 13 Millionen Medien ausgeliehen. Der Bestand umfasst mehr als 1,7 Millionen physische Medien in über 30 Sprachen sowie 98.000 digitale Titel. Die Bibliothek ist mit modernster Technik ausgestattet – kostenloses WLAN, PC-Workstations und moderne Software sind in allen 33 Zweigstellen Standard. Die Gruppenarbeitsräume werden sehr gerne von Lerngruppen und Diskussionsrunden genutzt. Mit ihren über 13.000 Veranstaltungen im Jahr sprechen die Bücherhallen Hamburg Menschen mit den unterschiedlichsten Interessen an. Für die zukunftsorientierte Bibliothek war die Entscheidung, die Öffnungszeiten zu verlängern, nur ein logischer Schritt.

„Bei einer Befragung unserer Mitglieder erfuhren wir, dass längere und flexiblere Öffnungszeiten ihr größter Wunsch waren“, erzählt Carolin Rohrßen.

Wie funktioniert open+?

open+ ist ein komplettes System mit Zugangsmodulen, Lautsprechern für vorprogrammierte Durchsagen, Überwachungskameras und einem Controller – dem Herzstück des Systems. Er steuert die gesamte Infrastruktur und ist mit den Bibliotheksgeräten integriert, sodass das System aus der Ferne gesteuert werden kann.

Während der unbesetzten Öffnungszeiten können die Benutzer das Gebäude mit ihrem Bibliotheksausweis betreten. Die Bibliothek funktioniert während dieser Zeit vollständig autonom und die Besucher können alle Dienstleistungen wie gewohnt nutzen. Sie können Medien an den selfChecks-Terminals ausleihen und zurückgegeben, an den Bezahlstationen Gebühren bezahlen, den Bibliothekskatalog durchsuchen, ihr Konto verwalten und ins Internet gehen. Wenn die Bibliothek tagsüber stundenweise in den open+-Modus umschaltet, hat dies keinerlei Auswirkung auf die Besucher, da sie alle Geräte zur Selbstverbuchung weiter benutzen können.

Bis zu 233 Prozent länger geöffnet

Die Vorteile liegen auf der Hand. Die Benutzer können ihre Bibliothek besuchen, wenn es am besten in ihren Zeitplan passt, und die Mitarbeitenden können sich während der open+-Zeiten anderen wichtigen Aufgaben widmen.

Sowohl die Mitarbeitenden als auch die Besucher nahmen die open+-Technologie schnell an, sodass sie nach 2017 auch noch an weiteren Zweigstellen in Betrieb genommen wurde, konkret in den Bibliotheken in Niendorf, Horn, Volksdorf, Osdorfer Born und Winterhude. Im Jahr 2019 konnten außerdem Lokstedt und Steilshoop ihre Öffnungszeiten verlängern und dieses Jahr und 2022 werden elf weitere Zweigstellen folgen.

Die Stadtteilbibliothek Finkenwerder öffnet mittwochs und samstags ganztags sowie an zwei weiteren Tagen vormittags und mittags für einzelne Stunden im open+-Modus. Die Bibliothek konnte ihre ursprünglichen Öffnungszeiten von zwölf auf 40 Stunden pro Woche verlängern, das entspricht einer schrittweisen Steigerung von 233 Prozent seit der Einführung der Lösung.

Die Bibliotheken in Horn und Niendorf befinden sich in einem Einkaufszentrum. Die Bibliothek in Horn war früher nur 31 Stunden pro Woche geöffnet und konnte dank open+ vier weitere Stunden hinzufügen. Statt von 10:00 bis 18 Uhr ist sie jetzt von 9:00  bis 20:00 Uhr geöffnet. De Bücherhallen Hamburg versuchen generell, ihre Öffnungszeiten zu verlängern und alle Zweigstellen montags bis Samstag von 8 bis 20 Uhr zu öffnen.

In Niendorf war die Situation vor der Verdopplung der Öffnungszeiten ganz ähnlich. Die Bibliothek in dem Ort schaffte es im April 2018 als erste Zweigstelle, montags bis samstags von 8 bis 20 Uhr zu öffnen. Um selbst während der ruhigen Zeiten ihren Service anbieten zu können, öffnet die Bibliothek 36 Stunden regulär und 36 Stunden im open+-Modus.

Zielgerichtetes Projektmanagement

Die Ausstattung einer offenen Bibliothek ist eine komplexe Angelegenheit, die ein differenziertes und professionelles Projektmanagement erfordert. Neben der Installation des open+-Systems mussten neue Sicherheitsvorkehrungen für die Bibliotheksräume und -geräte umgesetzt werden. Die Alarmanlage und die Beleuchtung mussten programmiert werden, damit sie sich im richtigen Moment automatisch ausschalten. Zudem musste die Bibliothek klar kommunizieren, dass es während der open+-Öffnungszeiten eine Kameraüberwachung geben würde.

„Wir änderten die Öffnungszeiten in kleinen Schritten, zunächst nur wenige Stunden oder Tage. Die rechtzeitige, offene Kommunikation der Änderungen – sowohl intern als auch extern – war extrem wichtig“, erzählt Carolin Rohrßen. Die Bibliothek verteilte Flyer und hängte Plakate auf, um ihre Benutzer über die Änderung der Öffnungszeiten zu informieren.

Aber auch intern mussten die Mitarbeitenden mit ins Boot geholt werden. Einige befürchteten, dass durch die Umstellung Stellen gestrichen oder Gehälter gekürzt werden könnten. Eine offene, einfühlsame Kommunikation und der Blick auf den Erfolg anderer Bibliotheken zerstreuten diese Sorgen jedoch schnell.

„Unsere Mitglieder freuten sich sehr über die zusätzlichen Öffnungszeiten und die Besucherzahl nimmt stetig zu“, freut sich Carolin Rohrßen. „Im Gegensatz zu Entwicklung in vergleichbaren Bibliotheken sind in Finkenwerder immer mehr Medien im Umlauf. Und das liegt definitiv an den längeren Öffnungszeiten.“

Die Vision

Die Bücherhallen Hamburg prüfen weiterhin, welche Rolle open+ in ihren übrigen Zweigstellen spielen könnte. Die Bibliothek überlegt unter anderem, auch am Sonntag zu öffnen. Dieser Schritt würde die Position der Bücherhallen Hamburg als Vorreiter unter den deutschen Bibliotheken definitiv weiter festigen.

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In a Growing Toronto Suburb, remoteLockers Expand Library Access Beyond Branches https://www.bibliotheca.com/de/customer-story-oakville-public-library/ Tue, 02 Mar 2021 11:28:38 +0000 https://bibliodev.local/oakville-public-library/
In a Growing Toronto Suburb, remoteLockers Expand Library Access Beyond Branches
Oakville Public Library logo
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Challenge

Oakville, ON can’t build libraries fast enough to keep up with the municipality’s exploding growth. They needed a way to provide their growing population with access to library services and materials while the city’s infrastructure caught up with demand.

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Solution

Using Bibliotheca’s remoteLockers, Oakville Public Library built Express Stations in community centers and sports complexes in underserved areas. Patrons can borrow and return materials, participate in storytime, and access early-literacy computers at any of the locations.

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Result

Even after building a branch just across the car park, the circulation at the remoteLockers outstrips that of the nearby branch. The Express Stations are so popular that OPL has increased the number of remoteLocker towers to meet demand.

Express “Branches” Provide Library Access to Exploding Toronto Suburb

Located just 40 minutes outside of Toronto; Oakville, ON is a busy suburb experiencing exponential growth. The city is home to over 200,000 residents, and with an estimated growth rate of nearly 2% annually, that number is rising quickly. The Oakville Public Library serves this expanding community with seven full-service branches that see 1.2 million visitors a year. Still, the demand for library access outstrips availability. Using Bibliotheca’s remoteLockers, Oakville has come up with an innovative way to bridge that gap – OPL Express locations.

Meeting the Need ASAP

“It can take 15 years to open a new library branch from beginning to end,” says Tara Wong, CEO of Oakville Public Library. “Even with quick growth and high-density housing, you have to wait a number of years to have the funding to actually build the infrastructure and services a community needs.”

This is a dilemma familiar to many fast-growing municipalities, and Oakville is no exception. To make matters worse, population growth means traffic snarls, which can make getting to the library branches before closing time difficult for some busy Toronto commuters – something OPL is working to address.

“We completely understand the challenges they are facing,” says Wong. “The question becomes, how can we make it possible for them to make use of the library and its materials while we work on building more branches.”

So, three years ago, Oakville decided to open its first OPL Express location in Queen Elizabeth Park Community and Cultural Center (QEP). The OPL Express is built on the backbone of Bibliotheca’s remoteLocker – an easy-to-use, modular library holds locker solution that can be placed anywhere in the community.

Growing demand from a growing community

remoteLocker allows library users to request materials from any library branch and have them delivered to a convenient locker location. The items can then be picked up any time the building is open. QEP is open most days from 6 am to 10 pm, much longer hours than those offered by the nearest library branch.

The QEP Express station was so successful – regularly stocked to capacity within months of installation – that OPL has since added additional towers of 10 lockers each to the existing remoteLocker for more holds storage and opened two additional Express locations. Each location is outfitted with remoteLockers and offers other on-site programming like story time or early literacy computers.

The second location, at Sixteen Mile, a sports complex, was installed just a year before a temporary branch was opened across the car park in the same area. The results have been surprising. Though a branch is nearby, the remoteLocker circulation is outstripping the original QEP location.

“We did a marketing survey in 2018 and discovered that inconvenient hours were one of the two key factors for people not using the library. So, we decided to leave the Express location open at Sixteen Mile, because the complex is open 18 hours a day,” says Wong.

To take maximum advantage of the circulation opportunities at the Sixteen Mile Express location, Oakville is partnering with Bibliotheca to implement new remoteLocker tower designs. One of the new towers features 15 smaller lockers within the same space that traditionally fit 10. Wong says the new tower with increased hold pick-up capacity is a welcome addition.

“Seeing the success of the remoteLocker at QEP, it was a no-brainer to add on the latest tower types Bibliotheca developed,” she says. OPL will also be implementing the new transparent door lockers at the QEP location. The transparent door towers offer a browsable collection for patrons visiting the remoteLocker to pick up their hold items.

“The transparent door lockers are quite large and visible to users of the community centre, and we plan to use them to circulate “lucky day” collections, sets of DVDs as ‘binge boxes’ for a rainy weekend, or a variety of items centred around a theme,’ says Wong. “We’re working through a few challenges within our ILS to bundle multiple materials together that will be checked out when a patron browses and borrows the contents of one locker, but I’m really excited to see how it goes.”

In addition to standard materials, the transparent lockers can also be used to showcase non-traditional lending items like STEAM kits, instruments, or sports kits. Wong says this capability offers libraries a unique educational opportunity: “We think of the people who exclusively use the remoteLockers as gateway users. The lockers offer us a chance to let them know what other programs and services we offer, and to slip in a little marketing. Many of our patrons are very traditional users, and they don’t even know about all of the things we do and lend, so the holds pickup is like a gateway to everything else.”

What’s Next for OPL?

The library’s recent marketing survey revealed a significant opportunity to educate the Oakville citizens about everything the library offers. With the help of outside marketing advice, Wong is taking full advantage of that through email campaigns and rebranding. The library has a new logo and is currently updating the graphic wraps on the remoteLockers to highlight the library’s brand in its locations throughout the community.

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At the UK’s Largest University, remoteLockers Speed Up Access to Interlibrary Loans https://www.bibliotheca.com/de/customer-story-university-of-manchester/ Tue, 02 Mar 2021 11:20:16 +0000 https://bibliodev.local/university-of-manchester/
At the UK’s Largest University, remoteLockers Speed Up Access to Interlibrary Loans
University of Manchester logo
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Challenge

Many students who request interlibrary loans are unable to pick them up during standard hours. The University of Manchester Library needed a way to get interlibrary loans into students’ hands quickly and conveniently.

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Solution

The library installed remoteLockers for interlibrary loan pick-up on the library’s ground floor – a place that is generally accessible 24 hours a day.

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Result

When interlibrary loans arrive, the staff processes materials immediately and alerts students so they can pick items up at their convenience, eliminating frustration and keeping staff areas tidy.

remoteLockers for Interlibrary Loans

The University of Manchester, established in 1824, is the largest single-site university in the UK, serving 40,000 students. The university’s library, home to more than four million printed books and manuscripts, over 29,000 unique electronic journals, 414,000 electronic books, and several hundred databases, is one of the best-resourced academic libraries in the country.

Any Book From Any Library

While the University of Manchester Library houses millions of materials, no single institution can possibly hold every obscure title a hungry postgraduate researcher may require. However, as at most universities around the globe, the interlibrary loan office exists to track down and obtain the needed books that lie outside the library’s own collection.

The process for requesting such titles is simple. Students simply fill out an online request form, and university librarians get to work locating the material in libraries throughout the UK and around the world. Most materials are delivered to the interlibrary loan office in short order. However, once the titles arrive in the office, they still have to be delivered into the hands of the waiting students, and it was this that proved most difficult.

The Challenge of the Final Mile

Most of the students requesting materials from University of Manchester’s Interlibrary Loans are post-graduate students. Many work traditional jobs in addition to pursuing their studies. The Interlibrary Loan office, located in the Main Library is open from 9 am to 4 pm on weekdays only – the very hours when students are often working.

When materials arrive at the University of Manchester Library, the Interlibrary loan office notifies the requester by email. Historically, they would tell the student the item was available for pickup during office hours and instruct them to inform the office if they planned to retrieve it after 4 pm or at the weekend.

While many students complied with this request, there was always the odd handful that made a special trip to get their item only to find the office closed, and their material unavailable.

“That’s the kind of feedback that always gets back – the negative thing, not all the times where we are there giving the book. That’s the feedback we were looking to get rid of,” says Claire Hordern, University of Manchester Library Interlibrary Loan Team Leader.

Offering Convenient Access with remoteLockers

In 2018, The University of Manchester Library officially launched Bibliotheca’s remoteLocker solution to offer students 24/7 access to their Interlibrary loans. Designed to extend the coverage and accessibility of the library, remoteLocker offers users self-service holds pick-up and return anywhere in the community. The modular solution can be customised to fit any space, and additional components can be added at any time. The University of Manchester installed a three-tower remoteLocker solution on the library’s ground, in a space that is available for students 24 hours a day most of the year.

Now, when materials arrive from other libraries, the Interlibrary loans office sends an email notification to the student explaining where to find their item and how to retrieve it.

“Since it’s such a simple process the email is only a couple sentences, and no one has reported any problems with retrieving items,” says Claire.

Since implementing the system, the library has received positive feedback from students, all relieved to be able to access their materials at their own convenience. Additionally, the staff appreciate having a place to put materials as they come in, instead of watching them pile up in the small office awaiting pick up.

“We can fit 4 or 5 books in each locker, which is a great benefit,” says Claire. “The process is simple, and it takes just minutes to fill all the lockers.”

Overcoming Challenges + Moving Forward

The remoteLockers have proved beneficial to research students looking to get their hands on materials from afar as quickly as possible. Still, Claire says using the solution for this unique purpose is not without its challenges.

“Because we have materials coming from libraries all over the world, the security measures in place on different items vary. If we were using the remoteLockers only for our own library materials, we wouldn’t face that challenge,” says Claire.

Even so, during the academic term, the lockers are usually full, and the overflow sits on the office’s shelves.

Claire says, “In the future, we hope to add more towers and move the remoteLockers to a location closer to our new offices. We’re also looking at adding a graphic wrap, available from Bibliotheca to brighten the lockers up a bit.”

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Studienbibliothek Zug https://www.bibliotheca.com/de/studienbibliothek-zug/ Wed, 15 Apr 2020 19:55:00 +0000 http://bibliotheca.wpengine.com/?p=19471

Allein mit open+ öffnen? Die Studienbibliothek Zug macht‘s vor! Die Bibliothek öffnet von 7-21 Uhr komplett automatisiert als OpenLibrary.

studienbibliothek zug logo

Allein mit open+ öffnen? Die Studienbibliothek Zug macht‘s vor!

Seit Juli 2019 öffnet die Studienbibliothek Zug für 84 Wochenstunden allein mit open+: montags bis samstags von 7 bis 21 Uhr. Personal ist nie vor Ort. Lediglich morgens und mittags macht eine Mitarbeiterin des Stammhauses der Bibliothek Zug eine kurze Stippvisite, um nach dem Rechten zu sehen. Vor der Schließung kontrolliert ein Wachdienst, dass niemand über Nacht in den Räumen verbleibt. Eine Bibliothek den gesamten Tag personalunabhängig zu führen, ist in diesem Maße bisher einzigartig.

Die Studienbibliothek, ein beliebter Arbeits- und Lernort im Stadtzentrum, befindet sich im alten Zeughaus, das einige Gehminuten vom Stammhaus entfernt ist. Montags bis freitags von 9-19 Uhr und samstags von 9-16 Uhr ist ein Zutritt sogar ohne Bibliotheksausweis möglich. Nur für den Zutritt zu den Randzeiten, d.h. zwischen 7–9 Uhr sowie von 19–21 Uhr bzw. an Samstagen von 16–21 Uhr, wenn das Haupthaus geschlossen ist, ist ein RFID-Bibliotheksausweis notwendig. Mit den 27 neu hinzugewonnenen Morgen- und Abendstunden hat Zug seine Öffnungszeiten um 47 Prozent erweitert.

Aktuell sind es monatlich allein 250 bis 300 Personen, die während der Randzeiten vor 9 Uhr und nach 19 Uhr die Bibliothek aufsuchen. Seit dem Ausbau der Öffnungszeiten mit open+ nehmen diese Zahlen kontinuierlich zu. Mit open+ steht der Bibliothek eine sichere und komfortable Lösung zur Verfügung: Das System wird vom Haupthaus aus zentral gesteuert und überwacht. Die Öffnungszeiten sind über eine intuitive System Manager Software mit wenigen Klicks an den tatsächlichen Bedarf angepasst. Am Abend werden die Anwesenden über automatisch eingespielte Lautsprecherdurchsagen über die bevorstehende Schließung informiert. Die Bibliothekarin zieht rundum ein positives Resümee:

Früher hatte die Bibliothek eine Mitarbeiterin ganztägig vor Ort, um die Öffnung der Studienbibliothek zu regeln. „Bei über 400 Veranstaltungen im Jahr kommt es uns nun sehr entgegen, dass Zugangskontrolle und Bestandssicherung von einer zuverlässigen, flexiblen Technik übernommen werden. Wir können unser Personal jetzt stärker für die Veranstaltungsplanung und andere wichtige Tätigkeiten im Haupthaus einsetzen. Zugleich bleibt der Lesesaal im Zeughaus autark zugänglich und das sogar länger als bisher“, betont Pia Rutishauser.

Über die Bibliothek Zug

Der Bestand umfasst rund 205.000 Medien und 922 laufende Zeitschriften. Dazu kommen knapp 37.000 elektronische Medien aus der digitalen Bibliothek. Über 13.000 eingeschriebene, aktive BenutzerInnen leihen pro Jahr über 576.000 Medien aus. 23 Mitarbeitende teilen sich die 17,3 Planstellen, die der Bibliothek zur Verfügung stehen. Im Stammhaus sind bereits seit 2012 Selbstverbucher, intelligente Regale zur Rückgabe und Sicherungsgates von bibliotheca im Einsatz.

Besonders im Juni und Dezember kommen vermehrt Studierende in die Studienbibliothek, um sich auf ihre Prüfungen vorzubereiten. Diese schätzen die Auswahl an über 100 ruhigen Arbeitsplatzgelegenheiten und die Gruppenräume für das gemeinsame Lernen. Der Präsenzbestand, bestehend aus Nachschlagwerken, Enzyklopädien, Wörter- und Handbüchern sowie einer großen Auswahl an juristischen Werken, wird mit Gates am Eingang gesichert.

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Rheinische Landesbibliothek Koblenz https://www.bibliotheca.com/de/rheinische-landesbibliothek-koblenz/ Wed, 15 Apr 2020 16:54:00 +0000 https://bibliodev.local/?p=21971

Die Medienverbuchung am selfCheck 500 mit RFID wird als einfach, hochmodern und sehr praktisch bewertet. Insbesondere die 24/7-Rückgabe, stößt auf ein positives Echo.

landesbibliothek koblenz logo

Zukunftsorientierte Selbstbedienungstechnik optimiert Kundenservice

Seit Mitte Oktober 2019 erstrahlt die Rheinische Landesbibliothek Koblenz im neuen, frischen Look und lockt somit mehr Besucher*innen denn je an. Mit der architektonischen Neugestaltung wurde auch technologisch aufgerüstet, um Entlastung für die Mitarbeiter*innen und vermehrt zeitgemäßen Service für die Nutzer*innen zu bieten. Die Lösung: Selbstbedienung bei der Medienausleihe, Rückgabe und Bezahlung. Bibliothecas Partnerschaft mit Tracs Systems ermöglichte eine kundenorientierte Lösung.

Der Wunsch, die Aufenthaltsqualität und Gruppenarbeitsbereiche im Erdgeschoss der zum Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz (LBZ) zählenden Rheinischen Landesbibliothek zu verbessern, war von Anfang an eng mit dem Gedanken verknüpft, die Bibliothekstechnik zu modernisieren und diese harmonisch in die Innenraumgestaltung zu integrieren.

Es entstand somit ein attraktiver Raum mit einer funktionalen und ästhetischen Multi-Service-Wand: zwei selfChecks 500 von Bibliotheca stehen für die Medienausleihe bereit. Unmittelbar daneben sorgt ein Kassenautomat PT 600 von Tracs Systems für mehr Effizienz: Dort können Voucher für USB-Sticks, Kopierkarten, Kopfhörer etc. erworben sowie jegliche Gebühren beglichen werden. Zusätzlich gewähren die flexAMH Innen- und Außenrückgaben die gewünschte zeitliche Flexibilität: rund um die Uhr ist die Medienrückgabe an der Außenwand des Gebäudes zugänglich. Dank der automatischen Mehrfachsortierung erfährt das Personal auch hier eine große Entlastung. Katja Schwarzer fasst zusammen:

„Die Rückmeldungen sind positiv. Die Medienverbuchung und Rückgabe wird als einfach, hochmodern und sehr praktisch bewertet. Insbesondere die Möglichkeit, rund um die Uhr Medien zurückgeben zu können, stößt auf ein sehr positives Echo. Und nicht zuletzt wird die Diskretion bei der Bezahlung sehr befürwortet.“

Rund 1.000 Neuanmeldungen konnte sie in den ersten vier Monaten nach der Neueröffnung verzeichnen. Bei knapp 11.800 aktiven Nutzern ist das ein stolzer Zuwachs.

Die beiden Technologieanbieter Bibliotheca und Tracs Systems bewiesen im Koblenzer Projekt kundenorientierten Teamgeist. „Da die Bibliothek über die reine Gebührenbezahlung hinaus Shop-Funktionen offerieren möchte, war ein multifunktionaler Kassenautomat die ideale Lösung. Gern brachten wir daher die Lösungen unseres Partner Tracs Systems ins Spiel“, erklärte Christian Meyer, Key Account Manager bei Bibliotheca. Katja Schwarzer bestätigt:

„Wir freuen uns, nun so fortschrittlich ausgestattet zu sein. Daraus resultieren überzeugende Vorteile für unsere Kund*innen, die die intuitive Bedienung und neu gewonnene Selbständigkeit dank RFID-Technologie und Kassensystem sehr schätzen.“

Fotos © LBZ Koblenz

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