Bibliothekstechnologie – Bibliotheca https://www.bibliotheca.com/de/ Bibliotheca Mon, 28 Apr 2025 21:25:09 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 https://www.bibliotheca.com/wp-content/uploads/cropped-G-LBLO1017_2017_bibliotheca_long-term_logo_logomark_only_512px-32x32.png Bibliothekstechnologie – Bibliotheca https://www.bibliotheca.com/de/ 32 32 Wie open+ access das Bibliothekspersonal in den Mittelpunkt stellt https://www.bibliotheca.com/de/wie-open-access-das-bibliothekspersonal-in-den-mittelpunkt-stellt/ Tue, 30 Nov 2021 15:40:18 +0000 https://bibliostaged.wpengine.com/?p=32132

Erweiterte Öffnungszeiten

Wie open+ access das Bibliothekspersonal in den Mittelpunkt stellt
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In den letzten Jahren hat sich die Rolle von Bibliotheken in der Gesellschaft gewandelt. Obwohl die Ausleihe nach wie vor sehr wichtig ist, konzentrieren sich erfolgreiche Bibliotheken nicht mehr ausschließlich darauf. Sie sind vielmehr zu Orten der Begegnung und des Lernens geworden. Im Zuge dieser Entwicklung haben sich aber auch die Aufgaben des Bibliothekspersonals verändert. Sie kümmern sich immer weniger um Transaktionen und dafür um so intensiver um die Betreuung der Besucher.

Bibliothecas open+ access ist eine umfassende technologische Lösung, mit der Bibliotheken den Zugang zu ihren Beständen und Räumlichkeiten über ihre regulären Öffnungszeiten hinaus erweitern können. Was passiert aber, wenn eine Bibliothek open+ access einführt und ihren Nutzern den Zugang außerhalb der besetzten Zeiten ermöglicht? Die Antwort ist überraschend.

Viele befürchten, dass eine Lösung wie open+ die Bedeutung des Bibliothekspersonals schmälert und sie durch Technologie ersetzt werden könnten. Jedoch haben Bibliotheken, die open+ verwenden, äußerst überraschende Erfahrungen gemacht.

Seitdem sie ihre Öffnungszeiten mit open+ verlängert haben, verzeichnen Bibliotheken während der normalen Öffnungszeiten nicht weniger, sondern mehr Besucher. open+ ermöglicht es, unabhängig von der Verfügbarkeit des Personals, gleichbleibende Öffnungszeiten anzubieten. Diese Zuverlässigkeit trägt dazu bei, die Bibliothek als wertvolle Anlaufstelle in der Gemeinde zu etablieren. Einige Bibliotheken wie die Öffentliche Bibliothek Gwinnett County, die ihre Öffnungszeiten mit open+ um 39 Wochenstunden erweitert hat, verzeichnen nach der Einführung der Lösung einen Anstieg der Besucherzahlen während der regulären Öffnungszeiten.

Im Marketing gibt es die sogenannte „7-Kontakte-Regel“, laut der eine Person Informationen sieben Mal gesehen haben muss, bevor sie handelt. Wenn die Menschen mehr Zeit in der Bibliothek verbringen, erfahren sie somit automatisch mehr über die Angebote der Bibliothek. Diese zusätzliche Exposition hat in der Hamilton Public Library in Ontario zu einem Anstieg der Programmteilnehmer um 300 % geführt.

Die erweiterten Öffnungszeiten durch open+ schmälern also keinesfalls die Bedeutung des Personals oder gefährden gar die Arbeitsplätze. Vielmehr unterstützt die Lösung sie dabei, wertvolle Beziehungen zu den Mitgliedern zu schaffen und ihre Bibliothek an die Anforderungen unserer modernen Gesellschaft anzupassen.

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Öffentliche Bibliothek Fayetteville

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Stadtbibliothek Köln https://www.bibliotheca.com/de/stadtbibliothek-koeln/ Thu, 16 Sep 2021 14:18:00 +0000 https://bibliodev.local/stadtbibliothek-koeln/

Entdecken Sie, wie Design und Technik von Weltklasse, eine Bibliothek in einen dritten Ort einer Stadt verwandeln kann.

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Die Herausforderung

Die Stadtbibliothek Köln beauftragte den renommierten Architekten Aat Vos, die Bibliothek Kalk in den "dritten Ort" der Stadt zu verwandeln. Sie benötigten eine erstklassige Technologie, die die Zugangsmöglichkeiten erweitert und ein Bibliothekserlebnis bietet, welches dem Ort gerecht wird.

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Die Lösung

Die Bibliothek installierte eine ganze Reihe von RFID-Produkten, darunter Selbstverbuchungsterminals, hochwertige Sicherheitsgates und ein offenes Zugangssystem, um die Öffnungszeiten zu erweitern und den Zugang zu den Räumlichkeiten auch dann zu gewährleisten, wenn kein Personal anwesend ist.

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Das Ergebnis

Mithilfe des open+ Systems konnte die Stadtteilbibliothek Kalk die Öffnungszeiten zu ihrem neuen, modernen Gebäude um 53 % steigern. Die Bibliothek wurde als „Leuchtturm“ für die gesamte Stadt bezeichnet.

Stadtteilbibliothek Kalk: Kölns neue Bibliothek wird zu einem dritten Ort und verlängert mit open+ die Öffnungszeiten für die Öffentlichkeit 

Veröffentlicht: Oktober 2017

Die Stadtbibliothek Köln, Deutschlands Bibliothek des Jahres 2015 und viertgrößtes öffentliches Bibliotheksnetzwerk in Deutschland, wandte sich an den international renommierten Kreativberater und Architekten Aat Vos, um die Zweigstelle der Bibliothek Kalk in einen lebendigen, modernen Ort zu verwandeln und einen dritten Ort für die Stadt zu schaffen.

Die Kölner Stadtbibliothek hat sich mit Bibliotheca zusammengetan, um open+ zu implementieren, ein umfassendes Produkt, das den Zugang zu Gebäuden und Dienstleistungen ermöglicht, auch wenn die Bibliothek nicht mit Personal besetzt ist. Zusätzlich zu den 32 Stunden mit Personalbesetzung, ist die Bibliothek Kalk nun auch 17 Stunden pro Woche mit der open+ Selbstverbuchungstechnologie geöffnet, was zu einer 53%igen Erhöhung der Öffnungszeiten und zu einer höheren Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit führt. Mit ihrem hohen Erlebniswert und den flexiblen Öffnungszeiten für die Besucherinnen und Besucher werden die Anforderungen an eine zukunftsorientierte Bibliothek 4.0 erfüllt.

Die Gestaltung eines dritten Ortes.

Das einladende Design und die hochmoderne Technik machen die Stadtteilbibliothek Kalk zu einem der modernsten und innovativsten nicht-kommerziellen Orte Deutschlands. Die kreativen Konzepte von Aat Vos sind inspiriert von der Philosophie von Dr. Ray Oldenburg, einem Stadtsoziologen, der über den Dritten Ort und die Bedeutung informeller öffentlicher Treffpunkte schreibt. Ray Oldenburg beschreibt das eigene Zuhause als ersten Ort, den Arbeits- oder Studienplatz als zweiten Ort und einen dritten Ort innerhalb der Gemeinschaft, der eine breitere, kreativere Interaktion ermöglicht und fördert, oft öffentliche Räume wie ein öffentlicher Park oder andere beliebte Treffpunkte, wie das lokale Cafe um die Ecke.

Aat Vos hat eine klare Vision: „Unsere dritten Orte sollten ehrlich, informell, inspirierend und persönlich sein. Sie sollten Orte sein, an denen sich jeder willkommen fühlt. Die modern gestalteten Räume der Kalker Bibliothek laden nicht nur zum Spielen oder Entspannen ein, sondern auch zum Interagieren. Diese neue Stadtteilbibliothek ist das Ergebnis eines partizipativen Design-Thinking-Prozesses, an dem Bürger, Bibliotheksnutzer und Bibliotheksmitarbeiter beteiligt waren. Das Bibliotheksteam war hoch motiviert und engagiert, um das bestmögliche Ergebnis für die Kunden zu erzielen.“ 

Hannelore Vogt, Direktorin der Stadtbibliothek Köln, teilt die Vision von der Bibliothek als drittem Ort: „Ziel der Umgestaltung ist es, Orte und Dienstleistungen zu schaffen, die zeigen, wie sich Bibliotheken zeitgemäß weiterentwickeln können. Junge Menschen werden ermutigt, durch kreative Spiele und Interaktionen zu lernen. Die Bibliothek Kalk wurde in einen gemeinschaftlichen Ort verwandelt, der die Bibliotheksnutzer dazu einlädt, neue Erfahrungen zu sammeln, Pläne zu schmieden, ihr Wissen zu vertiefen, sozialen Zusammenhalt zu lernen oder einfach nur die Annehmlichkeiten einer nicht-kommerziellen und freundlichen Umgebung zu genießen.“ 

Rita Höft, Leiterin des dezentralen Bibliotheksnetzwerks der Stadtbibliothek Köln, ergänzt: „Kalk ist ein lebendiger, blühender Stadtteil mit einer bunten, engagierten und kreativen Bevölkerung. Die neu gestaltete Zweigstelle schafft mit ihrer spielerischen Ästhetik, der lässigen Raumgestaltung und den innovativen technischen Lösungen, die idealen Voraussetzungen für vielfältige Bildungsangebote in einem so heterogenen, multikulturellen Umfeld wie Kalk.“

Damit die Bibliothek als echter dritter Ort fungieren kann, war es entscheidend, den Zugang zum Gebäude und zu den Dienstleistungen zu maximieren. Die Bibliothek suchte nach wirtschaftlichen Möglichkeiten, die Öffnungszeiten zu verlängern, und open+ bot sich als erstklassige Lösung an. 

Längere Öffnungszeiten mit open+.

Die open+ Lösung von Bibliotheca ermöglicht es, die gesamte technische Infrastruktur, einschließlich Beleuchtung, Alarmanlage und Bibliothekssysteme, ohne Personal zu betreiben. Das Gebäude, die Bestände und die Computer werden von einer zentralen Stelle aus gesteuert.

Die hochmoderne RFID-Technologie der Kalker Bibliothek umfasst Sicherheits-Gates, Selbstverbuchungsstationen mit integrierter Bezahlfunktion und Rückgabebehältern. Um während der Öffnungszeiten Zugang zum Gebäude zu erhalten, scannen die Besucher ihren Bibliotheksausweis an der Eingangstür ein. Mit den selfCheck 1000 Terminals können sie Medien ausleihen und zurückgeben und Gebühren in bar, mit Karte oder über NFC bezahlen. Die integrierten Rückgabebehälter ermöglichen die Rückgabe von Medien und erleichtern somit den gesamten Prozess. Die Selbstbedienungsterminals sind mit intuitiven Touchscreens ausgestattet, wie sie die Benutzer im Smartphone-Zeitalter bereits gewohnt sind. 

Markus Rösch, Bibliothecas Geschäftsführer für Zentraleuropa, betont: „Öffentliche Bibliotheken spielen eine zentrale Rolle als nicht-kommerzielle öffentliche Räume, in denen sich Menschen treffen, reden, lernen, lesen, spielen, arbeiten oder auch nur einen Kaffee trinken können. Mit open+, der offenen Bibliothekslösung von Bibliotheca, können öffentliche Bibliotheken ihre Öffnungszeiten entsprechend den lokalen Bedürfnissen anpassen und ein erweitertes Serviceangebot anbieten.”

Ein Leuchtturm für die Stadt.

Bei der Eröffnungsfeier bezeichnete Kölns Vizebürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes die Bibliothek als einen „Leuchtturm für Köln“. Das Viertel sei „aufstrebend, hat seine alte industrielle Vergangenheit hinter sich gelassen und sich als modernes Szeneviertel neu etabliert. Mit der außergewöhnlichen neuen Stadtteilbibliothek bekommt die Bevölkerung, was sie verdient – einen Ort zum Experimentieren und Wohlfühlen, gekrönt von einer visionären Gestaltung, die es so in Deutschland noch nicht gegeben hat.” 

Schon vor der Renovierung zog die Bibliothek Kalk mit ihren experimentellen Spielen und digitalen Angeboten junge Leute an. Jetzt ist das gesamte Obergeschoss der Bibliothek mit seiner skurrilen, gemütlichen Atmosphäre und der eigens eingerichteten elektronischen Tagtool-Wand ein Paradies für die junge Generation. Die Bibliothek bietet Kindern und Jugendlichen, von denen 75 Prozent einen Migrationshintergrund haben, einen Ort, an dem sie sich aufhalten, lernen und eine Vielzahl kreativer, interaktiver Makerspace-Programme nutzen können. Damit öffnet sie der jungen Generation eine Tür in die Zukunft und räumt mit der Vorstellung auf, dass Bibliotheken veraltet und irrelevant seien.

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Bibliothek der Hochschule Mainz https://www.bibliotheca.com/de/bibliothek-der-hochschule-mainz/ Mon, 22 Mar 2021 12:56:03 +0000 https://bibliodev.local/bibliothek-der-hochschule-mainz/

58 Prozent mehr Besucher*innen in der Hochschulbibliothek Mainz als OpenLibrary. Erste akademische Bibliothek in Deutschland erweitert Öffnungszeiten mit open+.

Hochschule Mainz library logo

58 Prozent mehr Besucher*innen in der Hochschulbibliothek Mainz dank open+

Die Bibliothek der Hochschule Mainz hat seit Oktober 2019 ihre Öffnungszeiten durchschnittlich um 33 Stunden erweitert. Sie ist die erste wissenschaftliche Bibliothek in Deutschland, die zusätzlich als Open Library personalunabhängig öffnet und im Schnitt 56 Prozent der Öffnungsstunden komplett automatisiert. Die Resonanz und Akzeptanz der open+ Lösung sind überwältigend.

Vergleicht man die Besuchszahlen der Monate November/Dezember von 2018 mit 2019 wird eine Steigerung um 58 Prozent ersichtlich. Allein während der open+ Zeiten zählt die Bibliothek innerhalb der ersten vier Monate knapp 3.000 Eintritte. Konkret wurde während des Semesterbetriebs von 51 auf 78 Öffnungsstunden aufgestockt. 43 Prozent der Öffnungszeiten sind mit open+ abgedeckt. Das open+ System lässt der Bibliothek bei der Einteilung der Öffnungszeiten dabei gänzlich freie Hand und bietet maximale Flexibilität: Während der semesterfreien Zeit im September und Frühjahr öffnet das Haus 64 Stunden, davon 39,5 im Open Library Betrieb. Ursprünglich war die Bibliothek während dieser Monate nur 26 Stunden geöffnet; man kann somit von einem Ausbau der Öffnungszeiten von 146 Prozent sprechen. In den Sommermonaten Juli und August erweitert die Bibliothek ihre Öffnungszeiten nun von 20 auf 55 Wochenstunden; 35 davon mit open+. Das entspricht einer Steigerung von 175 Prozent.

Faszinierend ist, dass sich die Studierenden in „ihrer“ Open Library anders benehmen als früher. Bibliotheksleiterin Ivana Oruc kommentiert:

Die Bibliothekarin erklärt sich dieses mit der neu gewonnenen Freiheit und Unabhängigkeit hinsichtlich Öffnungszeiten. „Das Tolle ist zudem: Wir sind ständig voll besetzt!“, freut sich Ivana Oruc. Aufgrund der großen Fenster ist von außen gut sichtbar, dass die Bibliothek auch zu ungewöhnlichen Zeiten geöffnet ist und dabei intensiv genutzt wird.

Die Studierenden der Hochschule Mainz wünschten sich seit Jahren immer wieder von Neuem längere Öffnungszeiten. Das Budget bot allerdings keine Möglichkeit Personal aufzustocken oder einen Wachdienst zu engagieren. Mit Hilfskräften hatte die Bibliothek versucht einen Ausgleich zu schaffen, doch langfristig war das keine Lösung. „So konnten wir zwar werktags wenigstens bis 18 Uhr und dienstags sogar bis 21 Uhr öffnen, aber das war einfach nicht lang genug!“, schildert Ivana Oruc die Situation.

„Als wir im Sommer 2018 mit bibliotheca von Barcodes und EM-Technologie auf RFID umstellten, brachte Marco Sauer, Projektmanager bei bibliotheca, open+ ins Spiel und somit den Stein ins Rollen. Ich war sofort begeistert, denn auch die Kosten waren überschaubar“, berichtet Ivana Oruc.

Technische Hürden hinsichtlich Brandschutz und Haustechnik waren zwar nicht ganz so schnell genommen wie erhofft, aber aus heutiger Sicht ein letztlich gut zu bewältigender Organisationspunkt.

Nutzer*innen sind begeistert

„Am Eröffnungstag wurden wir regelrecht überrannt. Die Studierenden strömten ab sieben Uhr ins Haus. Einwilligungserklärungen bezüglich der Videoaufnahmen während der open+ Zeiten waren kein Thema und wurden gern ausgefüllt,“ erzählt Oruc. RFID-Gates und ein selfCheck 1000 komplettieren neben open+ die technische Infrastruktur und ermöglichen den Studierenden zudem die lang ersehnte Selbstbedienung.

freut sich Ivana Oruc, die Leiterin der Hochschulbibliothek, und ergänzt: „open+ bietet eine Fülle von Vorteilen, auch aus ökonomischer Sicht – vorausgesetzt, die Nutzer*innen verstehen, dass ihr richtiges Verhalten ausschlaggebend für die weitere Erhaltung des Systems ist, denn nur mit Fairplay kann es funktionieren.“ Die Studentin eines berufsintegrierenden Master-Studiengangs kommentiert:

Und ein Kommilitone betont: “Am besten finde ich, dass wir jetzt auch morgens vor der Vorlesung Bücher ausleihen können.”

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So werden kleine Bibliotheken in Deutschland zum Dritten Ort https://www.bibliotheca.com/de/so-werden-kleine-bibliotheken-in-deutschland-zum-dritten-ort/ Sat, 20 Mar 2021 16:45:13 +0000 https://bibliotheca.wpengine.com/so-werden-kleine-bibliotheken-in-deutschland-zum-dritten-ort/

Virtuelles Lernen

Ursprünglich live ausgestrahlt März 20, 2021

So werden kleine Bibliotheken in Deutschland zum Dritten Ort

Ein Gespräch mit zwei Bibliotheken über den Einsatz von Technologie und Design, um einladende, lebenswerte Bibliotheken zu schaffen.
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Diskussionsteilnehmer + Moderator

Nicola

Nicola Schöpke

Bibliotheksleiter

Stadtbücherei Plön

Peter

Peter Mählmann

Bibliotheksleiter

Stadtbücherei St. Felizitas, Lüdinghausen

Birgit

Birgit Lindl

Marketing Manager EMEA

Bibliotheca

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Meinung der Teilnehmenden + Informationen

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Öffentliche Bibliothek Bree https://www.bibliotheca.com/de/oeffentliche-bibliothek-bree/ Mon, 15 Mar 2021 19:46:04 +0000 http://bibliotheca.wpengine.com/oeffentliche-bibliothek-bree/
Logo der Stadtbibliothek Bree
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Die Herausforderung

Die Benutzer der öffentlichen Bibliothek in Bree wünschten sich längere Öffnungszeiten, aber das Budget der Bibliothek reichte nur für drei weitere Arbeitsstunden.

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Die Lösung

Die Bibliothek installierte open+ access und bietet nun zusätzlich morgens, abends und vor allem am Wochenende unbesetzte Öffnungszeiten an.

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Das Ergebnis

Die öffentliche Bibliothek Bree konnte ihre Öffnungszeiten um 180 % verlängern, ohne ihr Budget auszureizen. Die Bibliothek ist jetzt jede Woche zusätzlich 54 Stunden geöffnet und die Benutzer sind begeistert.

Erste open+ Bibliothek in Belgien verlängert Öffnungszeiten um 180 Prozent

Die öffentliche Bibliothek Bree führt als erste Bibliothek in Belgien open+ von Bibliotheca ein – und das mit großem Erfolg. Die Benutzer wünschten sich schon seit geraumer Zeit längere Öffnungszeiten, insbesondere an den Wochenenden. Als die Entscheidungsträger der Stadt von den Erfolgen anderer europäischer Bibliotheken mit open+ hörten, wollten sie die Lösung auch in Bree testen. Seit der Einführung hat die Stadtbibliothek Bree ihre Öffnungszeiten von 30 auf 84 Stunden pro Woche verlängert, eine Steigerung von 180 %.

Vor der Einführung arbeitete Annemie Arras, die Leiterin der Bibliothek Bree, zwei Monate lang mit einer Gruppe aus Benutzern zusammen, um zu überlegen, wie open+ den Menschen am besten nutzen könnte. Die Bibliothek konnte so eine Lösung finden, von der alle Beteiligten profitieren: Mittlerweile ist die Bibliothek nicht nur werktags von 10 bis 22 Uhr, sondern auch am Wochenende geöffnet. Die Begeisterung über das Projekt zog sogar die Aufmerksamkeit von Fernsehen, Radio und Presse auf sich und seither genießt die Stadtbibliothek Bree einen Ruf als Innovator für Bibliotheksdienstleistungen.

Motivation

Für die Stadtbibliothek Bree war es schon immer besonders wichtig, die Bedürfnisse ihrer Benutzer zu erfüllen. Vor der Einführung von open+ erlaubte es ihr Budget jedoch nur, für wenige Stunden in der Woche zu öffnen. Sie tat dennoch alles in Ihrer Macht Stehende, um diese Öffnungszeiten so gut wie möglich an die Bedürfnisse der Benutzer anzupassen. Unter der Woche öffnete sie von 11 bis 13 Uhr für die arbeitende Bevölkerung und nach der Mittagspause ab 15:30 Uhr für die Schulkinder. Und obwohl die Bibliothek freitags am Mittag und samstags um 15 Uhr schließen musste, schaffte sie es dennoch, insgesamt 30 Stunden pro Woche zu öffnen.

„Unsere Besucher baten ständig darum, die Bibliothek Samstag- und Sonntagnachmittag zu öffnen. Und wir waren fest entschlossen, diesen Wunsch irgendwie zu erfüllen“, erzählt Arras.

Das Budget der Bibliothek ließ nur die Erhöhung von 3,5 auf 4 Stellen zu. Und das reichte bei Weitem nicht aus, um den Bedarf zu decken. „Mit einer weiteren Halbtagsstelle hätten wir höchsten drei Stunden länger pro Woche öffnen können. Das war uns eindeutig zu wenig. Als Bibliotheca uns vom Erfolg der Offenen Bibliotheken in Deutschland und Skandinavien erzählte, war ich hellauf begeistert. Das erschien mir die perfekte Lösung. open+ bot dann auch ausreichend überzeugende Argumente, um die lokalen Entscheidungsträger ins Boot zu holen“, erzählt Arras.

„Bree ist ein brillanter open+-Vorreiter in Belgien. Annemie Arras und ihr Team haben in nur wenigen Monaten Erstaunliches geleistet. Dank der ausgezeichneten Kommunikation von Seiten der Bibliothek, ihrer Kreativität und dem unglaublichen Engagement vor Ort hat Bree open+ zur idealen Lösung für seine Stadtbibliothek gemacht. Um 180 Prozent längere Öffnungszeiten sind ein großartiger Erfolg. Wir sind sehr stolz darauf, die erste open+-Bibliothek in Belgien begleitet zu haben“, freut sich Wim Markus, Bibliothecas Vertriebsleiter für Mitteleuropa.

Die Herausforderung

„Die einzige Möglichkeit, die Öffnungszeiten zu verlängern, war die vollständige Automatisierung der Bibliothek,“, erinnert sich Arras. Dafür musste die gesamte Infrastruktur mit open+ integriert werden – die gesamte Bibliothekstechnik, die Beleuchtung, die Heizung, alle Besucher-PCs, die Alarmanlage und der Bezahlautomat. In der Praxis funktioniert das System heute so, dass der erste Besucher in den open+-Zeiten durch seine Anmeldung alle Systeme aktiviert, die dann um 22 Uhr wieder automatisch heruntergefahren werden. Damit die Benutzer alle Bibliotheksdienste auch alleine nutzen können, haben wir zudem zwei Selbstverbuchungsterminals und intelligente Regale installiert. 

Sechswöchige Testphase für kundenspezifische Anpassungen

Bree hatte eine ausgezeichnete Strategie, um sicherzustellen, dass open+ auch wirklich die Erwartungen der Menschen erfüllen würde. Arras fand knapp 50 Mitglieder, die sich bereiterklärten, Fragen zu beantworten und das System zu testen und zu bewerten. Diese Botschafter füllten jede Woche eine E-Mail-Umfrage aus, um der Bibliothek ihre Wünsche zu open+ mitzuteilen. Mit diesen Einblicken konnte die Bibliothek Regeln für die open+-Öffnungszeiten definieren und so sicherstellen, dass sich alle Benutzer sicher und gut aufgehoben fühlen. 

Das Team analysierte die wichtigsten Fragen für die Umsetzung genau: Welche Dienstleistungen wünschen sich die Besucher während der unbesetzten Öffnungszeiten? Welche Aktivitäten möchten sie gerne durchführen? Welche Öffnungszeiten sollen ergänzt, welche Verhaltens- und Zugangsregeln aufgestellt und vor allem welche Sicherheitsmaßnahmen sollen ergriffen werden? Wie sollen die Benutzer sich bei einem Notfall verhalten? Die Botschafter konnten die Bibliothek bereits vor der offiziellen Einführung im open+-Modus betreten, um praktische Erfahrung zu sammeln und den Mitarbeitenden Feedback zu geben.

Kommunikation & Eigenverantwortung

„Wir können nur durch direkte offene Kommunikation die Bedürfnisse unserer Besucher erfahren. Deshalb ist es uns sehr wichtig, dass sie unsere neue Lösung von Anfang an mitgestalten und sie unterstützen“, betont Arras. 

Die Regeln und Vorschriften enthalten ausdrücklich die Verantwortlichkeiten der Besucher. Bei einem Notfall müssen alle wissen, dass keine Mitarbeitenden anwesend sind und dass sie bei einem medizinischen Notfall selbstständig den lokalen Notruf wählen müssen. Während der open+-Zeiten können nur Besucher die Bibliothek betreten, die schon länger als drei Monate Mitglied und älter als 18 Jahre sind. Um Zutritt zu erhalten, müssen sie am Zugangsmodul ihren Bibliotheksausweis scannen und ihren Pin-Code eingeben. Sobald sich die Tür öffnet, müssen sie darauf achten, dass außer den eigenen Kindern niemand sonst die Bibliothek betritt.

Um einen Pin-Code für open+ zu erhalten, müssen die Mitglieder an einer einstündigen Informationsveranstaltung teilnehmen und die Regeln und Vorschriften unterschreiben. 

„Wie erwartet ist die Nachfrage nach diesen Veranstaltungen hoch. Derzeit führen wir ein bis zwei Präsentationen pro Woche durch, die mit ca. 50 Teilnehmern immer gut besucht sind“, erzählt Arras. Die Bibliothek nutzt auch ihre Website und ihre Facebook-Seite, um Informationen über ihre zusätzlichen Angebote zu veröffentlichen und alle ihre Zielgruppen zu erreichen.

Optimierung der Raumaufteilung

Gemeinsam mit open+ installierte die Bibliothek neun Überwachungskameras und zwei Lautsprecher. Während der Testphase wurde dann aber deutlich, dass sie eine klare, offene Raumaufteilung benötigte. Die Bibliothek strukturierte schwer einsehbare Bereiche neu, damit nichts im Verborgenen geschehen konnte. Die Rückgabestellen waren früher in der gesamten Bibliothek verteilt und befinden sich jetzt nebeneinander im Eingangsbereich. Außerdem hat die Bibliothek die Notausgänge deutlicher markiert. 

Bevor sich heute der erste Besucher im open+-Modus anmeldet, ist eine einladende, sanfte Beleuchtung aktiv. Danach schalten sich alle Lichter in der Bibliothek regulär ein. So kann jeder neue Besucher sofort sehen, dass sich bereits jemand in der Bibliothek befindet.

Die Gemeinde der Stadtbibliothek Bree hat 16.000 Einwohner, von denen 4.500 aktive Mitglieder sind. Drei Vollzeit- und eine Teilzeitkraft kümmern kümmern sich um die rund 55.000 Medien in dem 1,250 qm großen Räumen. „Es gehört zu unseren wichtigsten Aufgaben, auf dem neuesten Stand zu bleiben und mit unseren Bildungs- und Bibliotheksdienstleistungen die Erwartungen der heutigen digitalen Zeit zu erfüllen“, stellt Annemie Arras abschließend fest.

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Stadtbibliothek Hamburg https://www.bibliotheca.com/de/stadtbibliothek-hamburg/ Mon, 15 Mar 2021 19:46:02 +0000 http://bibliotheca.wpengine.com/stadtbibliothek-hamburg/

open+ kommt in 8 Stadtteilbibliotheken zum Einsatz und hat die Öffnungszeiten teilweise um 233 % verlängert

Logo der Bücherhallen Hamburg
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Die Herausforderung

Die Besucher der Hamburger Bücherhallen wünschten sich längere Öffnungszeiten – und bekamen sie.

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Die Lösung

Mit open+ von Bibliotheca führte Hamburg an verschiedenen Stadtteilbibliotheken schrittweise unbesetzte Öffnungszeiten ein.

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Das Ergebnis

Hamburg bietet nun an 8 seiner Stadtteilbibliotheken unbesetzte Öffnungszeiten an. Einige Zweigstellen sind bis zu 233 % länger geöffnet und die Benutzer sind begeistert.

Die Bücherhallen Hamburg setzen an immer mehr Zweigstellen open+ ein

Im Dezember 2014 wurden die Bücherhallen Hamburg zu ersten Bibliothek Deutschlands, die ihren Mitgliedern an einer Zweigstelle – der Stadtbibliothek Finkenwerder – unbesetzte und damit längere und flexiblere Öffnungszeiten anbietet. Die open+-Lösung kommt schon seit über einem Jahrzehnt in zahlreichen europäischen Ländern zum Einsatz. Viele von ihnen sind bis zu 25 % der Zeit unbesetzt. Carolin Rohrßen, die Leiterin der Organisations- und IT-Abteilung der Bücherhallen Hamburg, hatte diese Entwicklung genau verfolgt und sah den Erfolgt von open+ in anderen Ländern als Vorbild für Deutschland.

„Wir führten 2014 als erste Bibliothek Deutschlands open+ ein. Seither ist diese innovative Lösung ein toller Zusatzservice für den Stadtteil, der von unseren Benutzern sehr gut angenommen wird“, erzählt sie. 

Angesichts des Erfolgs der Stadtteilbibliothek in Finkenwerder beschlossen die Bücherhallen Hamburg, auch anderen Zweigstellen mit open+ auszustatten.

Ein schon lang ersehnter Service

Die Bücherhallen Hamburg begrüßen jährlich 4,8 Millionen Besucher. Damit sind sie die beliebteste Kultureinrichtung der Hansestadt und das größte kommunale Bibliothekssystem Deutschlands. Jährlich werden mehr als 13 Millionen Medien ausgeliehen. Der Bestand umfasst mehr als 1,7 Millionen physische Medien in über 30 Sprachen sowie 98.000 digitale Titel. Die Bibliothek ist mit modernster Technik ausgestattet – kostenloses WLAN, PC-Workstations und moderne Software sind in allen 33 Zweigstellen Standard. Die Gruppenarbeitsräume werden sehr gerne von Lerngruppen und Diskussionsrunden genutzt. Mit ihren über 13.000 Veranstaltungen im Jahr sprechen die Bücherhallen Hamburg Menschen mit den unterschiedlichsten Interessen an. Für die zukunftsorientierte Bibliothek war die Entscheidung, die Öffnungszeiten zu verlängern, nur ein logischer Schritt.

„Bei einer Befragung unserer Mitglieder erfuhren wir, dass längere und flexiblere Öffnungszeiten ihr größter Wunsch waren“, erzählt Carolin Rohrßen.

Wie funktioniert open+?

open+ ist ein komplettes System mit Zugangsmodulen, Lautsprechern für vorprogrammierte Durchsagen, Überwachungskameras und einem Controller – dem Herzstück des Systems. Er steuert die gesamte Infrastruktur und ist mit den Bibliotheksgeräten integriert, sodass das System aus der Ferne gesteuert werden kann.

Während der unbesetzten Öffnungszeiten können die Benutzer das Gebäude mit ihrem Bibliotheksausweis betreten. Die Bibliothek funktioniert während dieser Zeit vollständig autonom und die Besucher können alle Dienstleistungen wie gewohnt nutzen. Sie können Medien an den selfChecks-Terminals ausleihen und zurückgegeben, an den Bezahlstationen Gebühren bezahlen, den Bibliothekskatalog durchsuchen, ihr Konto verwalten und ins Internet gehen. Wenn die Bibliothek tagsüber stundenweise in den open+-Modus umschaltet, hat dies keinerlei Auswirkung auf die Besucher, da sie alle Geräte zur Selbstverbuchung weiter benutzen können.

Bis zu 233 Prozent länger geöffnet

Die Vorteile liegen auf der Hand. Die Benutzer können ihre Bibliothek besuchen, wenn es am besten in ihren Zeitplan passt, und die Mitarbeitenden können sich während der open+-Zeiten anderen wichtigen Aufgaben widmen.

Sowohl die Mitarbeitenden als auch die Besucher nahmen die open+-Technologie schnell an, sodass sie nach 2017 auch noch an weiteren Zweigstellen in Betrieb genommen wurde, konkret in den Bibliotheken in Niendorf, Horn, Volksdorf, Osdorfer Born und Winterhude. Im Jahr 2019 konnten außerdem Lokstedt und Steilshoop ihre Öffnungszeiten verlängern und dieses Jahr und 2022 werden elf weitere Zweigstellen folgen.

Die Stadtteilbibliothek Finkenwerder öffnet mittwochs und samstags ganztags sowie an zwei weiteren Tagen vormittags und mittags für einzelne Stunden im open+-Modus. Die Bibliothek konnte ihre ursprünglichen Öffnungszeiten von zwölf auf 40 Stunden pro Woche verlängern, das entspricht einer schrittweisen Steigerung von 233 Prozent seit der Einführung der Lösung.

Die Bibliotheken in Horn und Niendorf befinden sich in einem Einkaufszentrum. Die Bibliothek in Horn war früher nur 31 Stunden pro Woche geöffnet und konnte dank open+ vier weitere Stunden hinzufügen. Statt von 10:00 bis 18 Uhr ist sie jetzt von 9:00  bis 20:00 Uhr geöffnet. De Bücherhallen Hamburg versuchen generell, ihre Öffnungszeiten zu verlängern und alle Zweigstellen montags bis Samstag von 8 bis 20 Uhr zu öffnen.

In Niendorf war die Situation vor der Verdopplung der Öffnungszeiten ganz ähnlich. Die Bibliothek in dem Ort schaffte es im April 2018 als erste Zweigstelle, montags bis samstags von 8 bis 20 Uhr zu öffnen. Um selbst während der ruhigen Zeiten ihren Service anbieten zu können, öffnet die Bibliothek 36 Stunden regulär und 36 Stunden im open+-Modus.

Zielgerichtetes Projektmanagement

Die Ausstattung einer offenen Bibliothek ist eine komplexe Angelegenheit, die ein differenziertes und professionelles Projektmanagement erfordert. Neben der Installation des open+-Systems mussten neue Sicherheitsvorkehrungen für die Bibliotheksräume und -geräte umgesetzt werden. Die Alarmanlage und die Beleuchtung mussten programmiert werden, damit sie sich im richtigen Moment automatisch ausschalten. Zudem musste die Bibliothek klar kommunizieren, dass es während der open+-Öffnungszeiten eine Kameraüberwachung geben würde.

„Wir änderten die Öffnungszeiten in kleinen Schritten, zunächst nur wenige Stunden oder Tage. Die rechtzeitige, offene Kommunikation der Änderungen – sowohl intern als auch extern – war extrem wichtig“, erzählt Carolin Rohrßen. Die Bibliothek verteilte Flyer und hängte Plakate auf, um ihre Benutzer über die Änderung der Öffnungszeiten zu informieren.

Aber auch intern mussten die Mitarbeitenden mit ins Boot geholt werden. Einige befürchteten, dass durch die Umstellung Stellen gestrichen oder Gehälter gekürzt werden könnten. Eine offene, einfühlsame Kommunikation und der Blick auf den Erfolg anderer Bibliotheken zerstreuten diese Sorgen jedoch schnell.

„Unsere Mitglieder freuten sich sehr über die zusätzlichen Öffnungszeiten und die Besucherzahl nimmt stetig zu“, freut sich Carolin Rohrßen. „Im Gegensatz zu Entwicklung in vergleichbaren Bibliotheken sind in Finkenwerder immer mehr Medien im Umlauf. Und das liegt definitiv an den längeren Öffnungszeiten.“

Die Vision

Die Bücherhallen Hamburg prüfen weiterhin, welche Rolle open+ in ihren übrigen Zweigstellen spielen könnte. Die Bibliothek überlegt unter anderem, auch am Sonntag zu öffnen. Dieser Schritt würde die Position der Bücherhallen Hamburg als Vorreiter unter den deutschen Bibliotheken definitiv weiter festigen.

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In a Growing Toronto Suburb, remoteLockers Expand Library Access Beyond Branches https://www.bibliotheca.com/de/customer-story-oakville-public-library/ Tue, 02 Mar 2021 11:28:38 +0000 https://bibliodev.local/oakville-public-library/
In a Growing Toronto Suburb, remoteLockers Expand Library Access Beyond Branches
Oakville Public Library logo
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Challenge

Oakville, ON can’t build libraries fast enough to keep up with the municipality’s exploding growth. They needed a way to provide their growing population with access to library services and materials while the city’s infrastructure caught up with demand.

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Solution

Using Bibliotheca’s remoteLockers, Oakville Public Library built Express Stations in community centers and sports complexes in underserved areas. Patrons can borrow and return materials, participate in storytime, and access early-literacy computers at any of the locations.

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Result

Even after building a branch just across the car park, the circulation at the remoteLockers outstrips that of the nearby branch. The Express Stations are so popular that OPL has increased the number of remoteLocker towers to meet demand.

Express “Branches” Provide Library Access to Exploding Toronto Suburb

Located just 40 minutes outside of Toronto; Oakville, ON is a busy suburb experiencing exponential growth. The city is home to over 200,000 residents, and with an estimated growth rate of nearly 2% annually, that number is rising quickly. The Oakville Public Library serves this expanding community with seven full-service branches that see 1.2 million visitors a year. Still, the demand for library access outstrips availability. Using Bibliotheca’s remoteLockers, Oakville has come up with an innovative way to bridge that gap – OPL Express locations.

Meeting the Need ASAP

“It can take 15 years to open a new library branch from beginning to end,” says Tara Wong, CEO of Oakville Public Library. “Even with quick growth and high-density housing, you have to wait a number of years to have the funding to actually build the infrastructure and services a community needs.”

This is a dilemma familiar to many fast-growing municipalities, and Oakville is no exception. To make matters worse, population growth means traffic snarls, which can make getting to the library branches before closing time difficult for some busy Toronto commuters – something OPL is working to address.

“We completely understand the challenges they are facing,” says Wong. “The question becomes, how can we make it possible for them to make use of the library and its materials while we work on building more branches.”

So, three years ago, Oakville decided to open its first OPL Express location in Queen Elizabeth Park Community and Cultural Center (QEP). The OPL Express is built on the backbone of Bibliotheca’s remoteLocker – an easy-to-use, modular library holds locker solution that can be placed anywhere in the community.

Growing demand from a growing community

remoteLocker allows library users to request materials from any library branch and have them delivered to a convenient locker location. The items can then be picked up any time the building is open. QEP is open most days from 6 am to 10 pm, much longer hours than those offered by the nearest library branch.

The QEP Express station was so successful – regularly stocked to capacity within months of installation – that OPL has since added additional towers of 10 lockers each to the existing remoteLocker for more holds storage and opened two additional Express locations. Each location is outfitted with remoteLockers and offers other on-site programming like story time or early literacy computers.

The second location, at Sixteen Mile, a sports complex, was installed just a year before a temporary branch was opened across the car park in the same area. The results have been surprising. Though a branch is nearby, the remoteLocker circulation is outstripping the original QEP location.

“We did a marketing survey in 2018 and discovered that inconvenient hours were one of the two key factors for people not using the library. So, we decided to leave the Express location open at Sixteen Mile, because the complex is open 18 hours a day,” says Wong.

To take maximum advantage of the circulation opportunities at the Sixteen Mile Express location, Oakville is partnering with Bibliotheca to implement new remoteLocker tower designs. One of the new towers features 15 smaller lockers within the same space that traditionally fit 10. Wong says the new tower with increased hold pick-up capacity is a welcome addition.

“Seeing the success of the remoteLocker at QEP, it was a no-brainer to add on the latest tower types Bibliotheca developed,” she says. OPL will also be implementing the new transparent door lockers at the QEP location. The transparent door towers offer a browsable collection for patrons visiting the remoteLocker to pick up their hold items.

“The transparent door lockers are quite large and visible to users of the community centre, and we plan to use them to circulate “lucky day” collections, sets of DVDs as ‘binge boxes’ for a rainy weekend, or a variety of items centred around a theme,’ says Wong. “We’re working through a few challenges within our ILS to bundle multiple materials together that will be checked out when a patron browses and borrows the contents of one locker, but I’m really excited to see how it goes.”

In addition to standard materials, the transparent lockers can also be used to showcase non-traditional lending items like STEAM kits, instruments, or sports kits. Wong says this capability offers libraries a unique educational opportunity: “We think of the people who exclusively use the remoteLockers as gateway users. The lockers offer us a chance to let them know what other programs and services we offer, and to slip in a little marketing. Many of our patrons are very traditional users, and they don’t even know about all of the things we do and lend, so the holds pickup is like a gateway to everything else.”

What’s Next for OPL?

The library’s recent marketing survey revealed a significant opportunity to educate the Oakville citizens about everything the library offers. With the help of outside marketing advice, Wong is taking full advantage of that through email campaigns and rebranding. The library has a new logo and is currently updating the graphic wraps on the remoteLockers to highlight the library’s brand in its locations throughout the community.

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